Ingenieurinnen der Zukunft

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Keine Berührungsängste in Sachen Technik: Lara Render, Ronja Schramm und Raphaela Günther Foto: wb

Campusprojekt Pro Technicale fördert junge Frauen. Anmeldung bis Ende April möglich

Hamburg Frauen an die Macht! Oder zumindest „ran“ an technische Berufe. So lautet das Motto des Leuchtturmprojekts Pro Technicale, das Frauen für technische und naturwissenschaftliche Berufe begeistern möchte. Bis zu 20 Abiturientinnen erhalten jährlich die Chance, auf dem Hamburger Pro Technicale-Campus Einblicke in den Uni-Alltag, die Arbeit internationaler Unternehmen sowie Luft- und Raumfahrttechnik oder das Themenfeld „Alternative Energien“ zu nehmen. Dank der Unterstützung der Stadt Hamburg, der Förderung durch die Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation sowie zahlreicher Partner-Unternehmen wird den jungen Frauen ein Stipendium in unterschiedlicher Höhe angeboten. Darüber hinaus finanzieren die Teilnehmerinnen die Kosten durch Kindergeld und Zuschüsse ihrer Eltern. In einigen Fällen kann auch Schüler-BaföG beantragt werden.

Elfmonatiges Programm


Im August startete der vierte Jahrgang, an dem Abiturientinnen aus ganz Deutschland teilnehmen. 1.500 Stunden umfasst das vielfältige elfmonatige Programm, in dem auch die Chance auf Auslandsaufenthalte bei Kooperationsfirmen zum Beispiel in Europa, Australien und Singapur besteht. Die Teilnehmerinnen Ronja Schramm (17) aus Berlin, Raphaela Günther (18) aus Dresden und Lara Render (18) aus Düsseldorf haben zwischen den Orientierungsphasen in Koblenz und Stuttgart ihren festen Wohnsitz auf dem Campus in Hamburg-Neuenfelde - bewusst in Airbusnähe. Sie sind sich einig: „Wir wollen danach unbedingt studieren.“ Vor allem Lara Render wurde überrascht, denn obwohl sie weder Physik- noch Chemiekurse in der Oberstufe belegt hat, bringt ihr das praktische Arbeiten viel Spaß und sie hält dank ihres Engagements trotzdem mit den anderen mit. „Man bekommt Hilfe an die Hand und sollte sich nicht von dieser Art Arbeit abschrecken lassen“, weiß sie nun aus eigener Erfahrung. Neben zwei Praktika von vier Wochen und drei Monaten, stehen auch persönlichkeitsbildende Workshops und Fachseminare auf dem Plan. Schließlich können sogar 21 Creditpoints erlangt werden, die im späteren Studium anrechenbar sind.

Bei Interesse können die Bewerbungsunterlagen unter http://www.protechnicale.de/de/Bewerbung/index.html angefordert werden. Die Bewerbungsfrist läuft bis zum 30. April 2015. (gm)
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