Johnny ist eine Frau

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Kater Willi erzählt aus seinem Leben Grafik: wb

An dieser Stelle schreibt jede Woche Kater Willi

Hamburg „Namen sind Nachrichten“, sagt die Frau, die in meinem Haus wohnt. Manchmal verraten Namen sogar etwas über diejenige oder denjenigen, der sie trägt. Ich weiß zum Beispiel, was ich willi. Manche sagen sogar, ich sei ein Eigen-Willi.
Auch in Politik und Film lässt sich dieses Phänomen beobachten: „James Bond“ Daniel craigt alle gefährlichen Verbrecher. Bundesinnenminister Thomas di Misere hat mal wieder richtig ins Katzenklo gegriffen, als er sagte, ... Aber lassen wir das an dieser Stelle. Aber bevor das jetzt ins Ernsthafte abgleitet, nehme ich mir das Wichtigste, die Freiheit nämlich. Und zwar um auf einen Mitpfötler in Meiendorf aufmerksam zu machen.
Dort im schönen Norden unserer hoffentlich künftigen deutschen Olympiastadt lebt Johnny Cash. Und man stelle sich vor: Johnny Cash ist eine Frau! Eine Katzendame namens Johnny!
Der Name sei schon festgestanden, bevor der Stubentiger in die Familie kam, meint der Mann, der in Johnnys Haus wohnt. Ob Johnny Country-Musik wie der legendäre Sänger mag, ist nicht bekannt. Das erinnert mich an einen Kater namens Anton, den ich mal traf, in der bayerischen Domstadt Passau. Als er unauffindbar war, rief die Familie, die in seinem Haus wohnt, im Garten nach ihm: „Anton! Anton! Antooooon!“ Öffnete sich in der bischöflichen Residenz in der Nachbarschaft ein Fenster, und der damalige Bischof Antonius guckte heraus: „Ja, wer ruft nach mir?“ Also, Leute, überlegt euch, welchen Namen ihr euren Katzen gebt. Und wer sich meldet, wenn Frankenstein verloren gehen sollte.
Jetzt legt sich wieder hin, Euer Willi

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