Kommissar Brook ermittelt

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Dr. Cornelius Hartz schreibt Hamburger Krimis Foto: je

Autor Cornelius Hartz hat einen neuen Krimi geschrieben. Tatort: Hamm

Hamburg. Von Freunden und Bekannten möchte er bei seinen Bemühungen, ein wenig abzunehmen, nicht gesehen werden. Deshalb hechelt Frank Kollmann schon im frühsten Morgengrauen durch den Hammer Park. An dem großen Planschbecken macht der dicke Jogger eine schaurige Entdeckung. In dem mit Wasser gefüllten Becken liegt ein nackter Mann auf dem Bauch. So gut er kann schnauft Kollmann heran, um zu versuchen, den Mann zu retten. Er dreht den nackten Körper auf den Rücken. Dann das Entsetzen: „Ein Gesicht ohne Augen, mit zwei leeren dunkelroten Höhlen, Brustkorb und Bauch sind regelrecht zerfetzt.“
Mit der Leiche schließt sich für Kriminalhauptkommissar Gunwald Brook vom Polizeikommissariat 37 in Wandsbek ein Kreis. Zuvor schon hatte das Verschwinden des Chefarztes eines Wandsbeker Krankenhauses für Aufregung gesorgt. Die Sorge der Krankenhausärzte wurde immer größer, als kurz nach dem Verschwinden ihres Chefs mysteriöse Päckchen in der Klinik auftauchen.
Der Inhalt: ein Auge, eine Niere und weitere Körperteile. Neben den Organen liegen kryptische Botschaften in kyrillischer Schrift. Assistiert von Kriminalkommissar Gerrit Hellkamp macht sich der übergewichtige Kriminalhauptkommissar, der an einem schmerzendem Steißbein leidet, auf die Suche nach dem Mörder. Eine äußerst schwierige Aufgabe.
Die Sache ist verzwickt und es gibt mehrere Verdächtige, darunter einen Arzt aus Bulgarien. Die Auflösung des komplizierten Mordfalls erfahren interessierte Leser am Ende des Kriminalromans „Brook unter Räubern“ von Schriftsteller Dr. Cornelius Hartz. Dem Hamburger Krimiautor ist es zu verdanken, dass es jetzt auch literarische Mordermittlungen auf hohem Niveau in Hamm gibt.
Obwohl im Jahre 1973 in Lübeck geboren, ist Cornelius Hartz ein „Hamburger Jung“. Er wuchs in Bergedorf auf und wohnte als Student im Elisabethgehölz. Der promovierte Philologe, der Griechisch und Lateinisch studierte, befasste sich bereits mit den Kriminalfällen der Antike und verfasste Bücher darüber. (je)
„Brook unter Räubern“ ist im Emons-Verlag erschienen
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