Kooperationen: Berufsorientierung am Gymnasium Glinde wird ausgebaut

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Bei der Vertragsunterzeichnung dabei: Nina Becker, Eva Kühn und Andrea Lemke (v.l.n.r.). Schauten ihnen dabei über die Schulter: Katharina Schütt (DeLaval), Torben Floh und Brigitte Johanna Schaller, Koordinatorin für Berufsbildung am Gymnasium Glinde (v.l.n.r.)Foto: güb
Glinde. Noch sind sie Gymnasiasten. Aber vielleicht arbeitet der ein oder andere Schüler in naher Zukunft bei einer Bank oder in einem Unternehmen, das sich, sagen wir mal, mit Milchwirtschaft beschäftigt. Am Gymnasium Glinde wird die Orientierung fürs Berufsleben schon heute mehr mit Praxisnähe erfüllt. Eva Kuhn, Leiterin des Gymnasiums Glinde sagt: „Wir haben uns entschieden, Kooperationen mit der Sparkasse Holstein und der DeLaval Services GmbH einzugehen, um die schulische Berufsorientierung auszubauen.“ Mit verschiedenen Maßnahmen sollten die Schüler praxisnah auf den Eintritt in die Arbeitswelt vorbereitet werden, so Kuhn bei der Unterzeichnung der Verträge für die Kooperation von Schule und Wirtschaft im Glinder Gymnasium. Von Seiten der DeLaval Services GmbH (Branche: Milchwirtschaft, 4.500 Beschäftigte) war Geschäftsführerin Andrea Lemke und von Seiten der Sparkasse Holstein Nina Becker vom Personalmanagement dabei. Das Gemeinschaftsprojekt „Kooperation Schule-Betrieb“ der Handwerkskammer Schleswig-Holstein und der IHK Schleswig-Holstein ist Teil der Landespartnerschaft Schule und Wirtschaft. „Es wird gefördert vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Technologie des Landes Schleswig-Holstein und wird eng durch das Ministerium für Bildung und Wissenschaft begleitet“, erklärt Torben Flohr, Fachberater der Handwerkskammer Lübeck. Er hat schon für über 800 Kooperationen von Schulen und Unternehmen den „sogenannten Anschieber“ gemacht. „Das Projekt dient der Intensivierung und Systematisierung von Kontakten zwischen Schulen und Betrieben zur Verbesserung der Berufswahlkompetenz und der Ausbildungsfähigkeit der Schulabgänger. Wir erhoffen uns durch die praxisnahe Berufsorientierung, dass Jugendliche besser auf den Arbeitsmarkt und auf die Anforderungen in der Wirtschaft vorbereitet werden.“ Von den 750 Schülern des Gymnasiums Glinde sind ab der 8. Klassenstufe Teilnehmer für die berufliche Orientierung vorgesehen. Betriebliche Praktika spielen dabei eine große Rolle. „Es hat sich gezeigt, dass viele Schüler später auch bei dieser Firma eine Berufsausbildung mit Erfolg absolvieren. Gerade für Abiturienten, die immer mehr das Duale System – Berufsausbildung und Studium – nach dem Schulabgang wählen, wird diese Kooperation viele Vorteile bringen“, waren sich alle Vertragsunterzeichner einig. (güb)
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