Mehr als ein Arbeitsplatz

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Ein Teil der einzigartigen Bürogemeinschaft in einem Hinterhof-Loft in Hamm-Nord. Sie alle arbeiten in Hamm und engagieren sich zudem für ihren Stadtteil Foto: Röhe

„Stadtveränderer“ setzen sich für Hamm ein

Von Matthias Röhe
Hamm. „Wir wollen einen Designermarkt an der S-Bahn-Haltestelle Hasselbrook auf die Beine zu stellen sowie eine Skulptur zum Thema Hamburger Feuersturm auf dem Gelände der Wichernkirche installieren“, sagt Detlef Pieper. Der Pastor gehört zu einer wohl einzigartigen Bürogemeinschaft, die aus Architekten, Journalisten, Designern, Schauspielern, Grafikern und einem Rechtsanwalt besteht und , die sich „Stadtveränderer“ nennt
So unterschiedlich die Berufe auch sind, eines vereint die zurzeit zehn Mieter der Bürogemeinschaft: Sie alle möchten sich in ihrem Stadtteil Hamm sozial, künstlerisch oder christlich engagieren. „Uns kommt es nicht darauf an, nur einen Arbeitsplatz zu vermieten. Berufsübergreifend soll ein aktiver Austausch stattfinden, der durch ehrenamtliches Engagement abgerundet wird“, ergänzt Detlef Pieper und hebt hervor: Mit unserer Idee der Stadtveränderer wollen wir dazu beitragen, ihn zu bewegen und zu beleben. Wir versuchen kleine Geschäfte zu unterstützen und Menschen dazu zu bewegen, sich in Hamm zu verwirklichen.“
Im Loft – nur wenige Meter von der S-Bahn-Haltestelle Hasselbrook entfernt – treffen sich christliche Jugendgruppen, die gesellschaftliche Verantwortung übernehmen wollen, junge Künstler oder Initiatoren von Wohnprojekten. „Jeder, der eine gute Idee hat, kann unseren Raum nutzen“, erläutert Dorothea Pieper. Dabei gehe es nicht um die ganz großen Veränderungen. „Vielmehr sind es die kleinen Schritte.“ An jedem letzten Dienstag im Monat lädt Pastor Pieper zum „Hammer Gebet“ (19.30 Uhr). „Dabei geht es um alles, was den Stadtteil und seine Bewohner bewegt“, erklärt er. Um den geplanten Aufzug für den S-Bahnhof Hasselbrook, das Fortbestehen kleiner Läden im Hammer Steindamm oder die Entwicklung der Kinder ein.“
Darüber hinaus gibt es jeden Donnerstag (12.30 Uhr) das
Mittagsgebet, den Moment der Stille. Eine 15-minütige spirituelle Pause für alle Nachbarn mit anschließendem Essen.
Hammer Bürger sind zu beiden Veranstaltungen eingeladen. „Wir möchten, dass sich die Menschen mit ihren Ideen austauschen und wir gemeinsam den Stadtteil Hamm in den Vordergrund rücken“, sagt Detlef Pieper.

Weitere Informationen unter stadtveraenderer
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