Mehr Kurioses, weniger Pflandflaschen in Hamburg

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Stolz präsentieren die freiwilligen Helfer vor der Kita Bauerberg, was sie am in zwei Stunden zusammengetragen haben Foto: Maus

Kita und Stadtteilverein sammelten Müll. Rund 40 Helfer machten mit

Von Heiko Maus
Hamburg. Vor der Kita Bauerberg stapelten sich am vergangenen Samstagvormittag wieder dutzende weiße Müllsäcke von der Stadtreinigung Hamburg. Wie schon in den vergangen Jahren hatte der Stadtteilverein Horn zusammen mit der Kita Bauerberg am vergangenen Sonnabend im Rahmen der stadtweiten Aktion „Hamburg räumt auf“ zum gemeinsamen „Frühjahrsputz“ eingeladen. „Die Aktion war ein voller Erfolg“, resümiert Kitaleiterin Klaudia Wöhlk glücklich. „Gut 40 Helfer nahmen teil.“
Zwei Stunden lang sammelten Kinder, Eltern, Nachbarn und Gäste zwischen zwei und neunundsiebzig Jahren arbeitswillig, was unachtsame Bürger in einem Jahr weggeworfen hatten. Sie fanden neben dem üblichen Kleinmüll auch Benzinkanister, Dachpfannen, Drahtgestelle und Korbflaschen. Am meisten wunderten sich alle über verstreut aufgefundene gelbe Deckel von Postbehältern. Kuriose Funde sind allerdings keine Seltenheit. In der Vergangenheit wurden auch schon halbe Fahrräder und Nummernschilder gefunden. Bereits vor zehn Jahren schloss sich der Stadtteilverein der Aufräumaktion an. Seit vier Jahren ist die Kita Bauerberg tatkräftig dabei.
Erfreulich ist der Trend zu weniger Müll. „Der Haufen war schon wesentlich größer“, einigen sich alle Teilnehmer kopfnickend. „Wir finden vor allem immer weniger Pfandflaschen und Dosen“, erklärt Karin Wienberg, erste Vorsitzende des Stadtteilvereins.
Nach der geleisteten Arbeit freuten sich alle fleißigen Helfer auf den gemeinschaftlichen Abschluss. In den Räumlichkeiten der Kita klang der erfolgreiche Vormittag bei traditioneller Erbsensuppe ausgelassen aus. Wer hätte gedacht, dass Aufräumen so viel Spaß machen kann?
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