Neue Skateranlage in Glinde

Anzeige
Hinter dem Schulzentrum Oher Weg wurde die neue Skateranlage eingeweiht. Mario Tilsner (vorn) und Fabian Schneider weihten sie stellvertretend für alle Jugendlichen, offiziell ein. Foto: zz

Skater bedanken sich bei Stadt und Sponsoren

Glinde. In Glinde wird viel für die Kinder und Jugendlichen getan. Auch wenn es manchmal „etwas“ länger dauert und am Ende teurer wird als ursprünglich geplant. In Anwesenheit zahlreicher (Ehren-) Gäste und der Jugendlichen eröffnete Glindes Bürgermeister Rainhard Zug am Donnerstag hinter dem Schulzentrum Oher Weg die neue Skateranlage. In seiner kurzen Ansprache ging er auf die Entwicklung ein und erläuterte auch, warum es mit dem Bau immer wieder Verzögerungen gab.
Am 23. April vergangenen Jahres waren mehrere Glinder Jugendliche in die Stadtvertretersitzung gekommen und hatten dort ihren Wunsch auf Errichtung einer Skaterbahn öffentlich vorgetragen. Nach einer langen intensiven Suche, entschieden sich die Stadtvertreter Anfang dieses Jahres, die Anlage hinter dem Schulzentrum zu bauen.
Was sie dabei nicht beachtet hatten, waren unter anderem die Vorschriften und die Forderungen der Anwohner zum Lärmschutz. So mussten rund um die 280 Quadratmeter große Betonflächen 250 Zentimeter hohe Wälle als Schallschutz angelegt werden. Außerdem musste das Gelände zuvor erneut nach Munitionsresten abgesucht werden. „Wir alle freuen uns mit den Kindern und Jugendlichen, dass wir diese Anlage nun endlich übergeben können.
Mit etwa 105.000 Euro wurde sie zwar wesentlich teurer als ursprünglich geplant, aber dieses Geld ist gut investiert. Denn wir haben eine Anlage bauen können, die so aussieht, wie sie sich die jungen Sportlerinnen und Sportler gewünscht haben, die nun nicht mehr auf dem Marktplatz fahren müssen“, sagte Rainhard Zug. Gebaut wurden eine Quater Hip, eine Pyramide, eine Bak mit Roll in und Step-Curb mit Flatrail. An den Kosten hatte sich die Glinder Firma Siegfried Jakob, die regelmäßig Jugendliche in Glinde unterstützt, mit einer Spende von 6.500 Euro beteiligt.
Nach der Ansprache des Bürgermeisters ergriffen – sehr zur Überraschung der Gäste - auch die Jugendlichen das Wort. Der 15-jährige Fabian Schneider, Schüler einer neunten Klasse der Gemeinschaftsschule Wiesenfeld, sagte im Namen der Jugendlichen: „Wir bedanken uns bei den Stadtvertretern,
bei den Sponsoren und bei allen, die bei der Errichtung dieser Anlage mit geholfen und sie ermöglicht haben. Für uns Skater bietet sie ideale Trainingsmöglichkeiten, die wir natürlich optimal ausnutzen werden. Schade finden wir allerdings, dass die
Anlage schon jetzt durch Graffitis beschmiert wurde“. Rainhard Zug quittierte diesen Satz mit einem Lächeln: „Auch dafür werden wir sicher noch eine Lösung finden“. (zz)
Anzeige
Anzeige
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.
Anzeige
Anzeige