Neue Sporthalle für St. Paulus

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So wird die neue Zwei-Feld-Sporthalle aussehen Animation: Pellikaan/wb

Katholischer Schulverband investiert 2,5 Millionen Euro. Einweihung im Frühjahr

Billstedt. „Mit diesem Turnhallenbau ist der erste Schritt für den zentralen katholischen Schulstandort in Hamburgs Osten gemacht. Es ist einfach eine Freude, Ihr unsichtbares Uhrwerk arbeiten zu sehen“, rief Schulleiter Rainer Busenbender zu Beginn des Richtfestes den anwesenden Handwerkern seinen Dank zu. Der Katholische Schulverband Hamburg, größter freier Schulträger der Hansestadt, investiert 2,5 Millionen Euro in die neue Zwei-Feld-Turnhalle der Katholischen Grund- und Stadtteilschule St. Paulus in Billstedt. Der Neubau wird mit einer Grundfläche von fast 1.000 Quadratmetern mehr als doppelt so groß sein wie die bisherige Turnhalle. Zur Feierstunde versammelten sich zahlreiche Lehrer, Schüler, Eltern, beteiligte Unternehmen sowie Verantwortliche des Bauamtes und des Katholischen Schulverbandes auf dem Schulgelände am Öjendorfer Weg.

Strom wird selbst erzeugt

Mit einem selbstgedichteten Lied verdeutlichten die Grundschüler ihre Sehnsucht nach einem Ende der „sporthallenfreien Zeit“. Schulverbands-Geschäftsführer Volker Reitstätter dankte in seinem Grußwort allen Beteiligten für ein „konstruktives Mittun und Ziehen an einem Strang“, mit dem das derzeitige „sportliche Provisorium“ in absehbarer Zeit beendet werden könne. Eine Sanierung der alten Ein-Feld-Sporthalle kam aus Kosten- sowie sportpädagogischen Gründen nicht in Betracht.
Die neue Halle wird in nachhaltiger Bauweise errichtet und mit modernster Photovoltaik-Technik ausgestattet. Zukünftig soll so ein Großteil des benötigten Stroms selbst erzeugt werden. Der Neubau greift mit den schmalen, hohen Fensterflächen sowie den Details in der Klinkerfassade architektonische Gestaltungselemente des in direkter Nachbarschaft stehenden Kirchengebäudes auf. Zudem sind eine Begrünung des Flachdaches der Sporthalle und ein Kletterfelsen auf dem Areal vor dem Halleneingang vorgesehen. Der Entwurf des Neubaus stammt von einem Architektenbüro aus Bad Salzuflen.
Die Bauausführung liegt in den Händen einer Spezialfirma für Sporthallenbau aus Ratingen. „Wir stehen hier an einem wichtigen Ort kirchlichen Lebens, der junge und auch ältere Menschen in Kindergarten, Schule und Pfarrgemeinde vereint. Und dazu gehört auch eine Sporthalle“, verdeutlichte Reitstätter die Bedeutung des Neubaus für den Standort. Die Halle soll im kommenden Frühjahr stehen. (wb)
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