Neuer Elb-Zugang mit Strahlkraft

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Der goldene Kunstbau ist weithin sichtbar Foto: lan

Goldener Pavillon und Café im Entenwerder Elbpark feierlich eröffnet. „Ort der Begegnungen“

Rothenburgsort Groß, kantig und glänzend steht er da, der „Goldene Pavillon“. Am vergangenen Freitag wurde das mit Kupfer verkleidete, weithin sichtbare Bauwerk auf dem 600 Quadratmeter großen Ponton am Entenwerder Elbpark im Beisein von Vertretern der Hamburger Politik feierlich eröffnet. Ins Leben gerufen hat das Projekt der Designer und Thomas I Punkt-Gründer Thomas Friese. Ziel ist es, der Region rund um den kleinen, fast vergessenen Park neues Leben einzuhauchen und den Einwohnern der östlichen Stadtteile Hamburgs einen neuen Zugang zum Fluss zu schaffen. Ferner soll der Pavillon dem Verein Entenwerder Elbpiraten, Träger des Kindersegelns in Rothenburgsort, künftig auf drei Etagen als Heimstätte dienen. Doch nicht nur das: Für kulinarische Highlights sorgt das bereits im Juli eröffnete und nun ebenfalls übergebene Café Entenwerder1. Auf der Karte stehen schmackhafte Spezialitäten aus der örtlichen Kaffeerösterei Public Coffee Roasters, saisonale Köstlichkeiten und Craft Beer. Gemeinsam mit den im Jahr zuvor installierten historischen Elbparkbrücken, bilden das Café und das Kupferbauwerk auf dem Ponton ab sofort nicht nur Raum für Kunst und Kultur, sondern auch ein einzigartiges optisches Ensemble. „Wir wollen mit dem Goldenen Pavillon einen Ort der Begegnung schaffen, der alle sozialen Schichten und Altersklassen vereint“, erklärt Thomas Friese. Wer einmal dort gewesen sei, der werde wieder zum Kind, zum Flussschiffer mitten auf der Elbe und könne sich des Zaubers dieses Ortes nicht erwehren. Mit dem Realisieren des Projektes hat Thomas Friese einen symbolischen Grundstein für die goldene Zukunft von Hamburgs Osten gelegt. „Der Goldene Pavillon soll dem Ort die Bedeutung verleihen, die er verdient hat“, sagt seine Tochter Alexandra. „Hier treffen sich die unterschiedlichsten Typen, nicht nur aus ganz Hamburg, sondern auch aus den umliegenden Städten. Ich hoffe, dass der Goldene Pavillon sie alle berührt und erleuchtet.“ Übrigens: Konstruiert wurde das glänzende Bauwerk bereits 2007 von dem Architekturbüro modulorbeat im Rahmen der Skulpturenausstellung in Münster. (lan)
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