Neuer Spielplatz eröffnet

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Von links: Michael Mate (Amtsleiter), Andy Grote (Bezirksamtsleiter) und Gerd Baum (Fachamtsleiter) zerschnitten gemeinsam mit den Kindern das Eröffnungsband der Spiel- Freizeitfläche SteinfeldstraßeFoto: Neschki
 
Die Gestaltung der Spiel- und Freizeitfläche Steinfeldstraße kann als gelungen gelten: Die kleinen Besucher nutzten ihre neuen Möglichkeiten jedenfalls mit Spaß Foto: Neschki

Bezirksamtsleiter ist in Billstedt präsent

Von Mike Neschki
Billstedt. Endlich war er da, der neue Bezirksamtleiter des Bezirks Hamburg Mitte.
Das erste Mal für die allgemeine Öffentlichkeit in Billstedt weihte Andy Grote gemeinsam mit dem Amtsleiter Stadt- und Landschaftsplanung Michael Mathe und Gerd Baum, Fachamtsleiter des Dezernat Wirtschaft, Bauen und Umelt, gleich die neue Spiel- und Freizeitfläche Steinfeldstraße Ihlestraße ein. Diese 1,3 Hektar große öffentliche Fläche mit einem völlig veralteten Bolz- und Spielplatz hatte seinerzeit keine ausreichende Aufenthaltsqualität mehr, auch weil die Fläche durch randalierende Jugendiche, Drogenabhängige und Alkoholiker stark verschmutzt war. 2009 wurde beschlossen, den Spielpaltz zu erneuern.
Der finanzielle Rahmen umfasst rund 120.000 Euro, allerdings mit dem Wissen, dass schon in den relativ kleinen Park am Bauerberg 100.000 Euro in die Umgestaltungsmaßnahmen geflossen waren. Letztendlich mussten 300.000 Euro berappt werden, 120.000 vom Management des öffentlichen Raums, den Rest legte die Abteilung Fördermittel Integrierte Stadtentwicklung bei, damit heute Kinder dort uneingeschränkt spielen können. Kinder, die sich rege an dem Vorentwurf beteiligten und ihre Wünsche und Vorschläge ausgearbeitet haben. Häufigste Wünsche waren Rutschen, Schaukeln, Klettergerüste, Hängematten, Kinderwippen und kleine Hütten. Für den Bolzplatz wurden noch richtige Tore, ein neuer Ballfangzaun und vor allem ein neuer Belag gewünscht. Aber auch ältere Schulkinder, Jugendliche und Erwachsene sollten nicht zu kurz kommen. Daher wurde die Fläche in mehrere, den Bedürfnissen entsprechende Teilbereiche, aufgegliedert.
Heute kann, auch wenn zwischen geplanter Realisierung und reali-sierter Planung die doppelte Zeit liegt, behauptet werden, dass das investierte Geld wirklich gut angelegt wurde. Wenn jetzt noch mehr Mülleimer aufgestellt werden und auch Hundebesitzer die Geschäfte ihrer vierbeinigen Lieblinge darin entsorgen würden, dann haben vielleicht noch in fünf Jahren alle Freude an dieser neuen Anlage. Was ist sonst noch berichtenswert aus der Gegend Schiffbeker Berg – Legiencenter – Washingtonring, kurz Quartier I? Bereits realisiert wurde die Umgestaltung der Straße Washingtonallee. Hier muss nur noch einigen Fahrzeugbesitzern eindringlich erklärt werden, dass der neue Fahrradweg kein verbreiteter Parkraum für Autos darstellt. Ansonsten beschreiben befragte Radfahrer den Umbau als vorbildlich.
Die Beschilderung des Gewerbe-gebietes „Am Schiffbeker Berg“ wurde optimiert und der Kreu-zungsbereich Washingtonallee/Legienstraße/Billstedter Hauptstraße teilweise realisiert.
Die Umgestaltung des Straßen-raums Weddestraße musste erst einmal zurückgestellt werden. Fast genauso wie die Einrichtung eines zweispurigen Radwegs am Horner Brückenweg, der allerdings nicht nur zurückgestellt sondern durch die Behörde für Inneres gänzlich abgelehnt wurde.
Im Legiencenter wurde im Dezember 2011 eine Verwalterloge eingeweiht. Der Bau der Loge stellt eine Maßnahme im Rahmen des Schlüsselprojektes „Legiencenter“ dar. Zudem befindet sich seit Anfang 2011 ein Teil der Beratungsstelle „Stärkung lokaler Wirtschaft“ (ESF-Projekt, Europäischer Sozialfond), die von „Unternehmer ohne Grenzen“ aufgebaut wurde. Das Projekt wird aus der Integrierten Stadtteilentwicklung kofinanziert und in Zusammenarbeit mit den Fachämtern im Rahmen der Gebietsentwicklung realisiert.
Geplant sind 2012 auch noch Wohnumfeldverbesserungen südlich der Horner Landstraße Ecke Billstedter Hauptstraße und Washingtonring. Über der Umgestaltung des Bereichs rund um die U-Bahn-Station Legienstraße wird schon lange diskutiert. Ursprünglich lag der Focus eher in sozialen Maßnahmen. Planungsvarianten dazu wurden bereits 2009 vorgelegt. Die genauere Betrachtung der Situation ergab dann aber, dass der Schwerpunkt der dafür benötigten baulichen Maßnahmen der Hochbahn obliegt. Die äußerte sich dazu allerdings bisher ablehnend. Es sollen aber weitere Gespräche stattfinden. Dafür aber konnte der Bolzplatz, der zuerst aufgrund altersbedingter Interessenskonflikten nicht auf den Freiflächen am Legiencenter gebaut werden durfte, doch noch am unweit gelegene Kuriergang realisiert werden. Die Einweihung der umgestalteten Fläche erfolgte allerdings schon im Oktober 2011. (mn)
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