Neues Jugendhaus für 1,4 Millionen Euro

Anzeige
Architekt Marc-Olivier Mathez (v.li.), Bezirks-amtsleiter Andy Grote, Bürgerschaftspräsidentin Carola Veit und Ralf Neubauer, Vorsitzender Jugendhilfeausschuss Foto: Röhe

Erster Spatenstich in Rothenburgsort

Von Matthias Röhe
Rothenburgsort
Fast drei Jahre nach der Schließung des Hauses der Jugend (HdJ) an der Billhorner Kanalstraße in Rothenburgsort haben in der vergangenen Woche die Arbeiten am Neubau begonnen. Die Fertigstellung ist für Anfang 2016 geplant, die Kosten für das Projekt betragen 1,4 Millionen Euro.
„Wir haben dem Stadtteil ganz schön viel zugemutet“, sagte Bezirksamtsleiter Andy Grote beim feierlichen ersten Spatenstich auf dem Schulgelände der Fritz-Köhne-Schule. Drei Jahre lang mussten sämtliche Angebote des Hauses der Jugend in Räumen der Fritz-Köhne-Schule und des LöwenARThauses des Arbeiter-Samariter-Bundes verlegt wurden. „Gegenüber der Gleisanlagen entsteht auf dem alten Gelände des Huckepackbahnhofs ein schönes Areal – und
hier entsteht nun ein modernes und zeitgerechtes Jugendhaus“, ergänzte Grote. Nachdem das alte HdJ wegen Baufälligkeit abgerissen werden musste, entsteht jetzt am selben Ort ein neues, den aktuellen Bedürfnissen angepasstes Haus. Zum einen soll ein Gebäude mit einladendem Charakter entstehen, das den Stadtteil baulich wie inhaltlich bereichern soll. Zum anderen müssen die kreativen Ideen und Vorstellungen mit dem zur Verfügung stehenden finanziellen Rahmen in Einklang gebracht werden. „Ich hoffe sehr, dass wir alle wieder schnell hier stehen werden und dann die Eröffnung des Hauses der Jugend feiern werden“, sagte Carola Veit. Für die Präsidentin der Hamburgischen Bürgerschaft ist vor allem wichtig, „dass sich die Kinder und Jugendlichen im Gebäude wohlfühlen werden“.
Fast hätte sich der Baustart noch einmal verzögert, als kürzlich vermeintlich eine Weltkriegsbombe in zehn Metern Tiefe auf dem Baugelände gefunden wurde. „Zum Glück handelte es sich dabei um eine Fehlmessung, es war wohl ein alter Blitzableiter“, sagte Marc-Olivier Mathez, der Architekt des neuen Hauses der Jugend.
„Das Haus der Jugend wurde bis zu seiner Schließung 2012 immer gut angenommen. Gerade die Nähe zur Fritz Köhne Ganztagsschule und die fehlenden Angebote für die Kinder vor Ort sprachen für einen Wiederaufbau der Einrichtung“, sagte Ralf Neubauer, Vorsitzender des Jugendhilfeausschusses Hamburg-Mitte.
Anzeige
Anzeige
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.
Anzeige
Anzeige