Oh, eine kleine Catarina?!

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Kater Willi erzählt aus seinem Leben Grafik: wb

An dieser Stelle schreibt jede Woche Kater Willi. Diesmal über Mitpfötler Pauli und sein Baby

Hamburg Zum Anschnurren schön ist die Post, die mich erreicht, seit ich per Mail und Brief zu erreichen bin. Danke! Da habe ich die nächsten Wochen einiges zu erzählen. Zunächst einmal reiche ich Paul (siehe Foto rechts), besser bekannt als Stubentiger Pauli, ganz herzlich die Pfote. Er trägt auch Tiger-Outfit und hat eine kleine Überraschung erlebt. Eine kleine, die ziemlich laut ist. Pauli kann an dieser Stelle selbst erzählen, was passiert ist. Ich kann ja manchmal auch das Schnäuzchen halten, ohne was gefressen zu haben. Also, Pauli schreibt: „Bisher war ich die absolute Nummer eins im Familienverbund. Mein Personal Alex und Melanie funktionierte wunderbar und es hätte meinetwegen ewig so weiter-gehen können. Aber jetzt: letzte Woche kommt mein Personal mit einem Bündel nach Hause. Ich habe es natürlich sofort kontrolliert, aber plötzlich gab dieses Bündel schreckliche Geräusche von sich, so dass ich mich blitzschnell aus dem Staub gemacht habe, besser gesagt, im Schrank verschwunden bin. Obwohl mein Personal immer versucht, mich diesem Bündel (natürlich meine ich das Baby) näher zu bringen, bin ich natürlich sehr skeptisch. Ich weiß ja nicht, warum es dauernd schreit und mich total verschreckt. Ich wüsste zu gerne, ob man es umtauschen kann. Ach ja, ich glaube, ich brauch ein stärkeres Nervenkostüm, denn sie scheinen das Bündel mindestens so sehr zu lieben wie mich.
So, genug gejammert, ich gehe jetzt nochmal Baby beschnuppern, hoffentlich kommen nicht wieder solche Töne da raus.“ Gut gemacht, Pauli! Beschnuppern ist immer gut. Für Pfötler klingt das Babygeschrei wie aggressives Gebrüll, wenn sich zwei von uns kloppen und kratzen. Kein Wunder, dass du da erst mal Reißaus nimmst. Ein Tipp unter Freunden: Leg dich bloß nicht ins Baby-Bett, auch wenn es noch so verlockend weich ist. Dein Personal ist aber bestimmt schlau, passt gut auf – es mag euch ja wirklich beide sehr gern. Langsam werdet das Baby und du euch schon aneinander gewöhnen (wie heißt es denn eigentlich? Catarina oder Catzian?). Nur in seltenen Fällen müssen Pfötler ausziehen, weil die Zweibeiner Allergien entwickeln oder die Pfötler vor lauter Eifersucht plötzlich Pfützchen machen. Auf ein harmonisches Miteinander hofft und herzliche Glückwünsche, auch wenn der Nachwuchs keine vier Pfötchen hat, schickt jedenfalls, Euer Willi.

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