Produktionsschule umgezogen

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In der Metallwerkstatt wird fleißig gearbeitet. Fotos: güb

Neue und großzügige Räume in Billstedt im Asbrookdamm

Billstedt. Seit dem 1. Januar diesen Jahres hat die Produktionsschule Billstedt-Horn ihren neuen Standort im Asbrookdamm 13. Gegründet wurde die Schule im Jahre 2009 am früheren Standort in der Horner Landstraße. Der Umzug nach Billstedt hatte für die Schule einen entscheidenden Vorteil. Neue und großzügige Räume stehen im Asbrookdamm 13 zur Verfügung.
„Wir wollen unsere Schule bei einem Tag der offenen Tür am heutigen Mittwoch, dem 20 März, vorstellen. Wir haben Schüler und Schülerinnen sowie deren Eltern und die Lehrer und Lehrerinnen der Stadtteil- und Förderschulen eingeladen, damit sie sich ein Bild davon machen können, was sich hinter dem Begriff „Produktionsschule“ verbirgt“, erklärt Christine Baik, zuständig für die Verwaltung der Schule am Asbrookdeich. Von 10 bis 15 Uhr können die Besucher sich in der Schule umsehen, viele Fragen stellen und mit den Menschen sprechen, die das Schulprogramm vermitteln. „Werkstattleiter in den Bereichen Metall, Holz und Textilien zeigen den Schülerinnen und Schülern, wie sie in diesen Bereichen etwas lernen können.
Berufsvorbereitung
Zwei Sozialpädagogen stehen ebenfalls zur Verfügung“, ergänzt Christine Baik.
Die Produktionsschule ist eine Einrichtung der Berufsvorbereitung für schulpflichtige Jugendliche, die nicht über die erforderliche Betriebs- und Ausbildungsreife verfügen und von denen zu erwarten ist, dass sie die schulischen Angebote der Berufsvorbereitung nicht annehmen werden. Produktionsschulen sind keine Schulen im Sinne des Hamburgischen Schulgesetzes, sondern Einrichtungen, die von Bildungsträgern in freier Trägerschaft betrieben werden. „Im Rahmen einer möglichst enge Kooperation zwischen der Produktionsschule, allgemeinbildenden Schulen, Beruflichen Schulen sowie Betrieben in der Region sammeln die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Erfahrungen, die ihre berufliche Orientierung und damit den Weg in die Ausbildung oder Beschäftigung ermöglichen und fördern sollen“, so beschreibt Christine Baik die Zielsetzung der Produktionsschule, die auch etwas für den Verkauf produziert beziehungsweise Dienstleistungen im marktnahen Umfeld erbringt.
Schulgeld
Die Produktionsschule bietet Qualifikationsmöglichkeiten in folgenden Bereichen an: handwerkliche Dienstleistungen in den Bereichen Holz, Metall und Textil sowie soziale Dienstleistungen in den Bereichen Hauswirtschaft und Schulküche wie auch für Büro und Verwaltung. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhalten ein Produktionsschulgeld von 110 Euro im Monat.
Sie Aufnahmekapazität der Produktionsschule Billstedt/Horn umfasst
50 Teilnehmer. Zur Zeit sind 41 junge Leute in der Schule. Im Durchschnitt liegt
die Verweildauer in der Produktionsschule bei einem Jahr. Mit einer Bescheinigung über einen Schulabschluss oder über erworbene Qualifikationen verlässt man in der Regel die Schule. Träger der Produktionsschule ist der Verein Beschäftigung und Bildung e.V. (güb)
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