Rettung für den Luna-Turm in Hamburg?

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Der Luna-Turm könnte bald wieder als Kultur- und Veranstaltungszentrum genutzt werden Foto: Röhe

Bezirk will sich an Brandschutzmaßnahmen beteiligen

Hamburg. Seit 2012 herrscht ein Nutzungsverbot – seitdem darf niemand mehr hinein in das Bunkerinnere. Doch nun ist die Rettung des Luna-Turms, einem ehemaligen Rundbunker aus dem Jahr 1942, in Sicht. Seit zwölf Monaten versucht die Kulturinitiative Luna-Turm das Bauwerk an der Billhorner Brückenstraße der Öffentlichkeit zugänglich zu machen, möchte den Turm als Kultur- und Veranstaltungszentrum nutzen. Allerdings scheiterte das Vorhaben an Brandschutzvorschriften. Zwar gab es Vorschläge für einen Rettungsweg, diese wurden aber entweder von der Bauprüfabteilung oder dem Denkmalschutzamt abgelehnt. In Gesprächen zwischen dem Bezirksamt Mitte und dem Denkmalschutzamt wurde jetzt eine Lösung gefunden: Über dem Haupteingang, der über eine Treppe zu erreichen ist, soll eine Feuerschutztür eingebaut werden, über die im Notfall die Feuerwehr mittels Leiter in das Gebäude gelangen kann. Die Kosten für einen brandschutzsicheren Umbau belaufen sich auf etwa 24.000 Euro. Kulturinitiative und Bezirksamt verhandeln derzeit über mögliche Kostenbeteiligungen. Wann mit dem Umbau des Turms, dessen Inneres sich spiralförmig über fünf Etagen nach oben erstreckt und eine Bar und Café beherbergt, begonnen werde, stehe noch nicht fest. Sollte der Turm, in dem es sehenswerte, denkmalgeschützte Wandgemälde mit einer Ausstellungsfläche gibt, wieder geöffnet werden, wäre Rothenburgsort um eine historische Kulturstätte reicher. (mr)
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