Schüler fordern Kinderbeauftragten für Hamburg

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Sophie Eggert, Tim Staben und Marek Timm mit Sozialsenator Detlef Scheele Foto: Wallocha/wb
Horn. Die Kinderbischöfe aus der Wichern-Schule in Horn haben bei einem Gespräch mit Sozialsenator Detlef Scheele mehr Mitbestimmung für die Kinder in der Stadt gefordert. Um die jungen Bürger der Stadt mehr zu berücksichtigen, forderten sie einen Kinderbeauftragten für Hamburg. Scheele schlug vor, für die Mitbestimmung die bestehenden Jugendverbände zu nutzen. Dennoch wolle er sich des Themas annehmen: „Ich werde den Leitern der Bezirksämter einen Brief schreiben und nachfragen, in welcher Form Kinder an Planungen zum Beispiel von Spielplätzen beteiligt sind“, versprach er. Die Antwort soll bis spätestens nächsten Sommer vorliegen.

Ein Jahr im Amt

Neben der Forderung für mehr Mitbestimmung sprachen die Kinderbischöfe auch die mangelhafte Versorgung an Schulen und das Thema Gewalt in Familien an. „Wenn es kein gutes Essen gibt, werden Kinder zu dick, weil sie zu viele Süßigkeiten essen. Deshalb brauchen wir gutes Mittagessen in der Schule, weil viele Kinder den ganzen Tag in der Schule sind“, so die Kinderbischöfe. Für Schüler, die in ihrer Familie Opfer von Gewalt oder Vernachlässigung werden, fordern die Kinder eine gute Unterstützung. Die Kinderbischöfe bleiben für ein Jahr im Amt. Sie wollen Sprachrohr für die Kinder in der Hansestadt sein. Der Brauch geht ins Mittelalter zurück und war einst in ganz Europa verbreitet. (nas)
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