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Quartiersspaziergang durch den Stadtteil zeigt Potenziale und Probleme

Quartiersspaziergang durch den Stadtteil zeigt Potenziale und Probleme

Von Johanna Landeck
Hamburg. Wie können Flächen in der Stadt bestmöglich genutzt werden? Was braucht es, um eine in Vergessenheit geratene Wiese in einen Gemeinschaftsgarten oder in eine Streuobstwiese zu verwandeln? Und wie schafft man es, den kleinen Tante-Emma-Laden um die Ecke im Ort zu halten und damit das Straßenbild weiterhin zu prägen? Diese und andere Fragen erörterten am vergangenen Freitag rund 20 Interessierte in Hamm. Im Rahmen des Pilotprojektes „Spot on Hamm Horn“ entdeckten die Teilnehmer bei einem gemeinsamen, zweistündigen Spaziergang grüne Ecken und Flecken im Stadtteil – und deren Potenzial.

Aus Unscheinbarem Schönes machen

„Wir haben für unseren Spaziergang durch das Quartier Plätze ausgewählt, die eigentlich nicht sonderlich auffallen“, so Freiraummanager Thomas Berg vom Planungsbüro Big Städtebau, welches das sogenannte Freiraumkonzept in Kooperation mit dem Planungsbüro Breimann und Bruun, der Behörde für Umwelt und Energie und dem Bezirksamt Hamburg-Mitte realisiert. Von der Hammer Kirche aus führt die Route über die Carl-Petersen-Straße, durch den Hammer Park, vorbei am Grünzug Droopweg bis hin zum Löschplatz. Ziel des Projektes ist es, die Bürger aktiv in die Gestaltung des Stadtteiles mit einzubinden. Mit Erfolg: „An der Bille, die sehr schlecht zugänglich ist, könnte man Stege bauen, um den Weg ans Wasser zu erleichtern“ lautete ein Vorschlag. Auch Kritik wurde geäußert: „Wer fühlt sich auf so einer biologischen Müllhalde wohl?“, fragte ein Teilnehmer mit Blick auf den Spielplatz am Droopweg. „Da muss was gemacht werden“, waren sich die engagierten Freiraumplaner einig.

Digitale Schnitzeljagt

Interessierte können die Strecke nachlaufen und Ideen für neue Gestaltungsmöglichkeiten sammeln. Möglich ist zudem eine digitale Schnitzeljagt. Weitere Informationen rund um das Projekt gibt es im Internet unter www.hamburg.de/spot-on-hamm-horn. Übrigens: Ein weiterer Quartiersspaziergang soll im Herbst stattfinden. Dann sollen grüne Ecken und Flächen im Stadtteil Horn näher vorgestellt werden.
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