Spaß an der „Öjendorfer Küste“ in Hamburg

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Der Kletterfelsen auf dem Spielplatz am HaßloredderFoto: Monika van Sprang

Neu: Spielplatz Haßloredder lockt mit Kletterfelsen, Rutschen – und Parcours

Von Christa Möller
Hamburg. Es ist schon deutlich länger hell und die Temperaturen locken Pflanzen und Tiere aus dem Winterschlaf. Wer keinen eigenen Garten hat und verreisen kann, freut sich jetzt besonders über ein Naherholungsparadies fast vor der eigenen Haustür: den Öjendorfer Park. Kinder können sich hier bald wieder auf zwei Spielplätzen austoben.
Während der im südlichen Bereich gelegene Spielplatz schon vor acht Jahren neu gestaltet wurde, war der Spielplatz Haßloredder am nordöstlichen Ufer des Öjendorfer Sees nicht mehr sonderlich attraktiv. Doch das wird sich in diesem Frühjahr ändern: Unter dem Motto „Öjendorfer Küste“ ist auf der etwa 5.000 Quadratmeter großen Fläche im vergangenen Jahr nach den Plänen des Hamburger Landschaftsarchitekturbüros GEP ein ganz neuer Spielplatz entstanden, „sozusagen ein Familienspielplatz“, sagt Behördensprecher Norman Cordes. Der Platz wird demnächst eröffnet, „sobald die Grasnarbe für die zu erwartende Belastung ausreichend fest ist“.
Für größere Kinder gibt es eine Schwemmholzbrücke, Balanciertampen, Badekarren, Wackelboot sowie einen Leuchtturm mit Röhrenrutsche und als Highlight die drei Meter hohen, mit Netzen verbundenen Kletterfelsen. Die kleineren Besucher dürfen sich aufs Buddeln im mit Sandsteinquadern eingefassten Sand freuen. Außerdem locken Sandaufzug, Wackelboot, Rutschen, Klettergeräte und natürlich der Matschbereich nebst Wasserpumpe. „Die Geräte bestehen überwiegend aus Holz, Rutschen aus Edelstahl, die Kletterfelsen aus Beton und Kletterseilen“, erläutert Cordes. Doch nicht nur für die Kinder gibt’s Neues: Auf alle Sporttreibenden wartet ein 1.100 Quadratmeter großer Trainingsparcours mit Fitness-Geräten für Jogger sowie Geräten zum Stärken der Armmuskulatur. Finanziert wird die 320.000 Euro teure Spielplatzumgestaltung vom Fachamt Management des öffentlichen Raumes des Bezirksamtes Hamburg-Mitte sowie dem Fachamt Stadt- und Landschaftsplanung. Der Spielplatz-Neubau ist ein Baustein aus dem Pflege- und Entwicklungsplan Öjendorfer Park aus dem Jahr 2002, der sicherstellen soll, dass der Park ein attraktiver Freizeit- und Erholungsraum bleibt. Wie Hamburgs drittgrößter Park entstanden ist? In den 20er und 30er Jahren des vergangenen Jahrhunderts wurden in der ehemaligen Hochmoor-Heidelandschaft für die Aufhöhung der Horner Marsch acht Millionen Kubikzentimeter Sand abgebaut. Zwischen 1950 und 1953 wurde die Landschaft mit Trümmerschutt aus dem Krieg modelliert und der See angestaut.
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