Spende für Radfahrkurs-Projekt

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Martina Martinez (HSB, v.li.), Bürgerschaftsabgeordneter Murat Gözay, Eva Renziehausen (Deutsche Post) Petra Hammelmann, Honorarkonsulin und 1. Vorsitzende der „Paulchen Esperanza Stiftung“ und Joachim Schirmer Foto: mn

Honorarkonsulin unterstützt Angebot für Migranten in Billstedt und Horn

Billstedt Die Honorarkonsulin von Tansania und Gründerin der „Paulchen Esperanza Stiftung“, Petra Hammelmann, spendete kurz vor Weihnachten 4000 Euro für das Radfahrkurs-Projekt des Vereins Billstedt-Horn. Der Kontakt war durch den Billstedter Bürgerschaftsabgeordneten Murat Gözay (Grüne) zustande gekommen. Das Projekt soll Frauen mit Migrationshintergrund aus der Isolation bringen. Der Verein Billstedt-Horn bietet gemeinsam mit dem Hamburger Sportbund (HSB) seit geraumer Zeit einige Radfahrkurse für Migrantinnen sehr erfolgreich an. 5000 Euro und damit rund ein Drittel der Gesamtkosten für Fahrräder, Roller, Anhänger und Unterstellmöglichkeiten wurden dafür aus eigener Tasche finanziert. Der HSB mit 8.000 Euro, die wiederum vom Programm „Integration durch Sport“ zur Verfügung gestellt wurden und der Verfügungsfond mit 2.000 Euro beteiligten sich bislang an den Kosten.
„Die Spende der „Paulchen Esperanza Stiftung“ können wir wirklich sehr gut gebrauchen“, erklärte Joachim Schirmer, der Vorsitzende des Billstedter Vereins. „Dann jetzt können wir endlich auch Frauen bezuschussen, die sich den Kurs bislang nicht leisten konnten.“ Auch die Deutsche Post wird sich 2016, so Eva Renziehausen, regionale Politikbeauftragte des Unternehmens in Hamburg, weiterhin finanziell beteiligen, nachdem der Dienstleister diesem Unterfangen schon mit Geld und Helmen aushalf.

Neue Kurse im Frühjahr


„Im Frühjahr 2016“, so Petra Pietsch, zugelassene Fahrradlehrerin, „werden wieder neue Kurse beginnen. Anmeldebeginn ist ab Anfang 2016.“ Nachfragen oder Anmeldung über Joschi Schirmer (Telefon: 0174-3355347), beziehungsweise E-Mail unter Adresse rejojo260@freenet.de Murat Gözays setzt sich unterdessen auch dafür ein, dass das „StadtRAD“ an den Hamburger Osten angeschlossen wird. Denn bislang ist diese Region diesbezüglich etwas vernachlässigt. „Ich erwarte in den nächsten Jahren mehr Mittel, nicht nur für neue Fahrradwege“, so der Billstedter Bürgerschaftsabgeordnete, „und werde mich verstärkt dafür einsetzen, „StadtRAD“ in Billstedt zu etablieren.“ (mn)
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