Volker Wurr nach 21 Jahren verabschiedet

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Bürgervorsteher Rolf Budde (r.) und Volker Wurr bei der Verabschiedung Foto: güb
Glinde. Volker Wurr, Leiter der Gemeinschaftsschule Wiesenfeld, verabschiedete sich in den Ruhestand. Zu diesem Ereignis war Dirk Loßack, Staatssekretär im Kieler Bildungsministerium nach Glinde gekommen. Loßack unterstrich in seiner Rede, dass Volker Wurr eine „Spitzenleistung“ in seiner 21-jährigen Führung der Gemeinschaftsschule Glinde erbracht hat. „In seinem persönlichen Umgang war er leidenschaftlich, überzeugend und von bewundernswerter Beharrlichkeit. Vorschlägen gegenüber war er aufgeschlossen, wenn sie für ihn einleuchtend waren, sonst gab es auch manchmal leidenschaftliche Diskussionen über Themen, die sich ihm nicht gleich erschlossen“, sagte Staatssekretär Loßack.
Glindes Bürgervorsteher Rolf Budde lobte den scheidenden Schulleiter als offenen Gesprächspartner für Politik und Verwaltung. „Manchmal war er ein bisschen eckig und auch kantig. Das mindert aber nicht seine Verdienste um die Gemeinschaftsschule Wiesenfeld. Er hat sie maßgeblich mit geprägt und geht jetzt in den lang ersehnten Ruhestand. Ruhestand bedeutet endlich Zeit zu haben für alle die Dinge, die man sonst vernachlässigt hat. Familie, Freizeit und Hobbys kommen endlich zum Zuge.“
Regine Lang und Jürgen Reumann, Vertreter der Elternschaft, wiesen in ihren Reden darauf hin, dass Schulleiter Wurr viel Geduld mit den Eltern gezeigt hat. „Er hat uns imponiert, als er einen hervorragenden Lehrer der Nachbarschule, die sich für den Lehrer stark interessierte, weggeschnappt hat“, erinnerten sich die beiden Elternvertreter.
Zum Abschluss der Verabschiedungsfeier ergriff Wurr selbst das Wort. Er zählte einige erfolgreiche Ereignisse aus seiner 21-jährigen Dienstzeit auf. Dazu gehörte die Verleihung des Olaf Palme Preises, die Auszeichnung als „Schule ohne Rassismus“ und der Besuch und die Rede von Günter Grass. 720 Schüler besuchen die GemS Wiesenfeld und werden von 71 Lehrkräften unterrichtet. (güb)
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