Was buddelt die Hochbahn denn da?

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Zwischen Legienbrücke und U-Bahnhof Billstedt baut die Hochbahn eine Werkstatt, um Züge der Linien U2 und U4 zu warten Foto: fbt
Hamburg: legienbrücke |

Bauarbeiten an Legienbrücke und der U-Bahnstation. Dazu kommt neue Zugwerkstatt mit Waschanlage

Von Frank Berno Timm
Billstedt
Immer wieder wandelt sich die Szenerie zwischen den U-Bahnhöfen Billstedt und Legienstraße (das Wochenblatt berichtete). Die Bauleute haben hier noch länger zu tun. Das Loch ist beeindruckend: Wer mit der U2 oder U4 von Billstedt stadteinwärts fährt, sieht eine Baugrube von 135 Meter Länge. Die ersten Fundamente sind betoniert und schon sind die Eisenbieger wieder dabei und fabrizieren ihre nächsten Kunstwerke. Auch auf der Legienbrücke wird noch gebaut. Dahinter ist noch einmal eine Baugrube von ebenfalls 135 Metern abgeteilt: Ein Bagger belädt den Kipper, der sich vorsichtig rückwärts heran manövriert hat.

Fertigstellung: 2019

Um drei Baustellen insgesamt geht es dort, die zu eine großen Baustelle zu verschmelzen scheinen. Direkt hinter der U-Bahn-Abstellanlage Billstedt wird eine neue Werkstatt gebaut, die die Hochbahn für die Wartung ihrer Züge, die auf der Linie U2 und U4 fahren, verwenden will. Die Legienbrücke geht ihrer Vollendung entgegen. Sie wird seit Monaten komplett neu errichtet. Hinter der Brücke baut die Hochbahn eine Waschanlage für ihre Züge. Die wird notwendig, da Fahrgastzahlen steigen und die U-Bahn-Flotte weiter wachsen soll. Die bisherigen Werkstätten in Barmbek und Farmsen stoßen laut Hochbahn an ihre Grenzen, Erweiterungen sind nicht möglich. Die Hochbahn will in Billstedt bis zu 28 Fahrzeuge täglich warten. In der Werkstatt kann dann parallel an bis zu vier Vollzügen bei geschlossener Halle gearbeitet werden. Der Betriebsstart ist für Anfang 2019 geplant, die Gebäude sollen rund 44 Millionen Euro kosten. Die dritte Baustelle befindet sich zu ebener Erde: Das Eingangsgebäude des U-Bahnhofs auf der Horner Seite ist zur Hälfte abgerissen worden und wird gerade neu errichtet. Hochbahnsprecher Christoph Kreienbaum sagte dem Hamburger Wochenblatt, dass der örtliche Kiosk komplett saniert werde und der Beteriber nach Fertigstellung wieder einzieht.

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