Wie lebt sich‘s im Alter gut in Glinde?

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Silke Löbbers, Margret Semmelhack, Ursel Blumroth und Ingeborg Harrier (v.l.) freuen sich, wenn sich möglichst viele Glinder Senioren engagierenFoto: Christa Möller

Diskussion für Senioren im Bürgerhaus am 25. Januar. Ideen und Mitwirkende gesucht

Von Christa Möller
Glinde. Glindes Senioren sind eine starke Gruppe: Ein Drittel, (knapp 5.400) aller Einwohner ist älter als 60 Jahre. Ihre Wünsche, Vorschläge und Anregungen dazu, wie sich das Älterwerden in Glinde verbessern lässt, sind jetzt gefragt.
Das Gemeinschaftszentrum Sönke-Nissen-Park Stiftung lädt im Namen des Runden Tisch Senioren bereits zum zweiten Mal zu einem Treffen ein unter dem Motto: „Mitten im Leben – alt werden nur die anderen. Chancen und Herausforderungen in Glinde“.
Denn beim ersten Termin im November vergangenen Jahres kamen etwa 150 Interessierte, die gar nicht alle Platz im Gutshaus fanden. „Es war knackevoll“, stellt Silke Löbbers vom Stiftungsbüro fest.
Der zweite Termin, der für Sonnabend, 25. Januar, geplant ist, findet deshalb im Festsaal des Marcellin-Verbe-Hauses (Bürgerhaus) statt. Beginn ist um 15 Uhr. Wer teilnehmen möchte, sollte sich bis Dienstag, 21. Januar, anmelden bei Silke Löbbers vom Gemeinschaftszentrum unter Tel. 040 – 710 004-11 oder per E-Mail an info@gutshaus-glinde.de
Gemeinsam mit Joachim Laußat vom Vorstand der Wicherngemeinschaft Reinbek wird Silke Löbbers den Nachmittag moderieren. Viele Teilnehmer des November-Treffens kommen um 17 Uhr dazu. Die Veranstaltung endet gegen 18 Uhr. Ziel ist eine Verbesserung der Lebensqualität.

Freizeitgestaltung - aber wie?

Gesucht werden unter anderem Vorschläge für die Freizeitgestaltung und natürlich Interessierte, die sich beteiligen wollen. „Bündeln wir unsere Interessen für ein lebendiges und lebenswertes Glinde“, sagt Silke Löbbers, der schon etwa 30 Anmeldungen vorliegen. Zum ersten Termin kamen etwa gleich viele Frauen und Männer, das Altersspektrum lag zwischen 60 und Mitte 80. Beim ersten Treffen kamen unterschiedlichste Themen zur Sprache, jeweils fünf bis sieben Glinder unterhielten sich abwechselnd an einem Tisch beispielsweise über die schlechte Verkehrsverbindung nach Reinbek und Bergedorf. Doch auch die Kirche und das Tanzsportzentrum sind mit den „Öffentlichen“ nicht gut
erreichbar.
Zu diesem und anderen Themen wie Barrierefreiheit, Wohnen, Bildung oder Nachbarschaftshilfe könnten sich nach dem Termin Interessen- oder Arbeitsgruppe bilden. Dabei könnten sowohl neue Angebote geschaffen als auch bestehende verändert werden. Wichtig ist die Vernetzung unter den einzelnen Interessenverbänden. So könnte beispielsweise der TSV einen Kursus anbieten, für den die Kirche Räumlichkeiten stellt, wie Margret Semmelhack, Gemeindesekretärin und Diakonin der evangelischen Kirche, sagt. Und Ingeborg Harrier, Mitglied im TSV-Vorstand und im Seniorenbeirat, ergänzt: „Dazu brauchen wir Ideen der Beteiligten.“ Darauf hofft auch Ursel Blumroth, die sich ebenfalls im Seniorenbeirat engagiert.

Runder Tisch seit zwei Jahren

Den Runden Tisch Senioren gibt es in Glinde bereits seit etwa acht Jahren. Dazu gehören Seniorenbeirat, AWO, Verein für Sozialarbeit, Sozialstation, DRK, Haus Togohof, der evangelische und katholische Kirche, Senioren-Union, 60Plus, TSV Glinde und Sozialverband. Etwa 15 Vertreter dieser Organisationen treffen sich zweimal jährlich. In diesem Rahmen entstand auch die Idee zu diesem etwas anderen Seniorennachmittag.
Hier steht der Gedankenaustausch zur Gestaltung der Zukunft im Vordergrund. Es gelte, „die Weisheit und Kreativität der vielen zu nutzen“, sagt Silke Löbbers.
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