Neuer Chef am PK41

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Revierleiter Achim Kock (rechts) und sein Nachfolger Ansgar Hagen Foto: sdo

Ansgar Hagen löst Achim Kock ab

Hamm Das Polizeikommissariat 41 bekommt einen neuen Chef. Ansgar Hagen übernimmt den Posten von Achim Kock. Der 47-Jährige war rund 2000 Tage im Amt und nicht nur Revierführer am Sievekingdamm, sondern auch stellvertretender Regionalleiter der Region 2 (Hamm, Horn, Billstedt). Nun rufen ihn neue Aufgaben in der Behörde für Inneres und Sport, wo er sich um die Katastrophenvorsorge kümmern wird. Fünfeinhalb Jahre sind für einen Revierleiter eine ungewöhnlich lange Zeit, meist werden die Beamten nach zwei bis drei Jahren an einen anderen Einsatzort versetzt.
In der Zeit, als Kock für die Sicherheit in Hamm und Umgebung verantwortlich war, kann er sich an kaum einen Tag erinnern, an dem es ihm keinen Spaß gebracht hat. „Das besondere an dem Stadtteil ist der Dialog mit den Bürgern und Initiativen. Hier bespricht man seine Anliegen mit dem „Bünabe“ und verlangt nicht sofort nach dem Chef – es geht um die Sache, nicht ums Prestige“, schwärmt Achim Kock. So konnte er sich voll auf die Sicherheit in „seinem“ Revier konzentrieren.

Ruhiger Stadtteil


Hamm und seine anliegenden Stadtteile gehören zu den Stadtteilen, in denen es etwas unaufgeregter zugeht. So gesehen passt das PK 41 perfekt in die Umgebung. „Wir machen hier unsere Arbeit und gut ist. Großes Tratra mit der Presse oder den Behörden ist nicht so unsers“, so Achim Kock. Nachfolger Hagen will nach einer Eingewöhnungszeit aber auch neue Akzente setzen.
„Ich freue mich, meinen Beitrag für die Sicherheit der Bürger in Hamm, Horn und Umgebung leisten zu können“, so der neue Chef. Der Familienvater möchte aber erst einmal ankommen und sich ein Bild vor Ort machen, bevor er seine Ideen einbringt. Sicher werden Schwerpunkte auf dem Einbruchschutz sowie der Verkehrssicherheit liegen. „Die Polizei ist ein Erfahrungsberuf, der eine fundierte Ausbildung braucht“, sagt Hagen.
Auch das Erstversorgungszentrum in der Eiffestraße, eines der größten Flüchtlings-Einrichtungen dieser Art in Hamburg, hat man gut im Griff. Auch hier arbeitet das PK 41 die anliegenden Ereignisse konzentriert und sachlich ab.
Den Aufschwung Ost merkt man nicht nur in dem
Wohnungsbau und der Infrastruktur, sondern auch in der Polizeiarbeit. So hat man – trotz der Bevölkerungsdichte und der recht hohen Unfallzahlen auf den Ausfallstraßen – nur durchschnittlich viele Überstunden – ein großer Erfolg. (sdo)
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