Schmuggelzigaretten im Wert von zwei Millionen Euro steckten hinter Möbeln

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Erfolg des Zollfahndungsamtes Hamburg: In einem Container aus Malaysia war trickreich Schmuggelware versteckt

In einem Container aus Malaysia sind von Hamburger Zollfahndern 8,8 Millionen unversteuerte Zigaretten entdeckt und beschlagnahmt worden.
Die "heiße Ware" war hinter Kartons mit Holztischen versteckt.

Beamten der Ermittlungsgruppe Hafen hatten den richtigen Riecher, als sie in der vorigen Woche bei Stichproben einen Container für eine Kontrolle auswählten.
Der Verdacht fiel auf eine „Büchse“, wie die Container intern genannt werden, deren Inhalt als Holzmöbel angemeldet worden war.

Nachdem beim Röntgen der Verdacht auf Zigaretten in der Ladung bestand, wurde der Container geöffnet. Zunächst fanden die Ermittler 36 Kartons mit der Aufschrift „Wooden Tables Made in Indonesia“.

Hinter diesen Kartons befanden sich augenscheinlich identische Kartons, in denen sich zwei sogenannte Mastercases mit jeweils 10.000 Stück unversteuerter Zigaretten der Marke „Richman“ befanden. Der Container war laut Frachtpapieren für eine polnische Firma bestimmt.

Wo die Zigaretten letztendlich auf dem Schwarzmarkt angeboten werden sollten, ist noch nicht bekannt. Die englische Aufschrift deutet aber auf Großbritannien hin.
Es konnte ein Steuerschaden in Höhe von über zwei Millionen Euro verhindert werden.
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