Glücklicher Heimsieg

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SV Vorwärts Wacker setzt sich mit 2:1 gegen Aufsteiger MSV Hamburg durch

Von Thomas Hoyer
Billstedt. In einem Duell auf Augenhöhe besiegte der SC Vorwärts-Wacker Billstedt Aufsteiger MSV Hamburg mit 2:1. 170 Zuschauer erlebten am Öjendorfer Weg zum Auftakt der neuen Saison eine durchaus interessante Landesligapartie, in der die Gastgeber am Ende die glücklichere Mannschaft waren.

Führung durch Strafstoß

Der SC Vorwärts-Wacker dominierte die erste Viertelstunde klar ohne dabei wirklich gefährlich zu agieren. Die erste echte Chance des Spiels besaß der MSV in der 18. Minute, doch scheiterte Serkan Sakarya an Billstedts Keeper Thorben Joost. Kurz darauf eine weitere Möglichkeit für den Aufsteiger, als Matthias Juckels Schuss von der Abwehr geklärt wurde und Niklas Thomsen das Leder im zweiten Versuch über das Tor knallte. Mehr Erfolg hatten die Platzherren.
Nach Foul von Guido Stendel am durchbrechenden Marian Zwiewka pfiff der Schiedsrichter Elfmeter, den Valerij Scerbinin sicher zum 1:0 verwandelte (23.). „Ein unnötiger Strafstoß, dem ein Fehler von Finn Hanke im Mittelfeld vorausging“, ärgerte sich MSV-Coach Kenny Lorenzen über die Entstehung des Elfmeters. Wenige Minuten später hatte sein Team auch noch Pech, als Marco Braesen mit einem direkten Freistoß nur den Außenpfosten traf. Kurz vor dem Seitenwechsel besaßen die Billstedter ihre bis dahin einzige heraus gespielte Chance, als ein Kopfball von Faik Algan nach Flanke von Ümit Kahyaoglu am langen Pfosten vorbeistrich.

MSV war ein erwartet schwerer Gegner

Nach der Pause konnte das Team aus Mümmelmannsberg weiter überzeugen, was nach schönem Spielzug mit dem 1:1 belohnt wurde (66.) – durch ein Kopfballtor von Niklas Thomsen nach Flanke von Sakarya.
In der 75. Minute besaß der MSV noch eine erstklassige Konterchance, doch konnte der eingewechselte Dennis Kubista einen Pass von Braesen nicht verwerten. Die Billstedter machten es besser. Nach Ecke von Dennis Kreutzer und Kopfballverlängerung von Daniel Henning war Kim Liebermann einen Schritt schneller als sein Gegenspieler Dirk Peuckert und traf per Kopf zum entscheidenden 2:1 (85.). „Wir haben ein Spiel auf Augenhöhe erlebt. Der MSV hat sich als der erwartet schwere Gegner präsentiert“, so VW-Co-Trainer Andreas Heeschen und bilanzierte dann: „Der Sieg ist vielleicht etwas glücklich. Drei Punkte, das war heute das Allerwichtigste.“
Zufrieden mit der Leistung seiner Truppe zeigte sich auch MSV-Coach Lorenzen: „Meine Mannschaft hat gezeigt, dass sie als Aufsteiger mit einer etablierten Landesligamannschaft mithalten kann. Unsere Niederlage war unter dem Strich unnötig.“
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