Judoka räumten ab

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Norddeutsche Meister (v.l.): Beke v. Ahnen, Jonas Bogon und Blerina Seferi. Es fehlt Eileen Hollender

Vier Titel für HT 16 bei Norddeutschen Meisterschaften

Von Thomas Hoyer
Hamm. Mit vier Titeln und zwei Bronzemedaillen gehörte die HT 16 bei den diesjährigen Norddeutschen U18- und U21-Judomeisterschaften im niedersächsischen Wallenhorst zu den erfolgreichsten Vereinen.
Ein überaus geglücktes Debüt in der Altersklasse „U18“ feierte die erst 14-jährige Blerina Seferi als Siegerin der Kategorie bis 48 Kilogramm. Die Schülerin aus Horn besiegte im Halbfinale eine zum Leistungskader des Deutschen Judobundes zählende, zwei Jahre ältere und weitaus erfahrene Kämpferin vorzeitig mit Haltegriff („Kesa-Gatame“). Für eine erstklassige Vorstellung sorgte auch Jonas Bogon. Nach gerade überstandener Verletzung konnte der 16-Jährige die U18-Klasse bis 66 Kilogramm für sich entscheiden, wobei er alle drei Kämpfe vorzeitig mit höchster Wertung („Ippon“) gewann. „Das war aufgrund der unzureichenden Vorbereitung wirklich nicht zu erwarten gewesen“, freute sich Trainer Mark über den gelungenen Auftritt seines Schützlings. Bereits ihren dritten norddeutschen Meistertitel in der Altersklasse „U21“ (vorher „U20“) durfte Beke v. Ahnen feiern, die 2012 vom VfL Stade zur HT 16 gewechselt war. Die 17-Jährige, die in der Kategorie bis 52 Kilogramm antrat, besiegte vier Gegnerinnen und wurde damit ihrer Favoritenrolle gerecht. „Bekes enormer Trainingsfleiß hat sich einmal mehr ausgezahlt, obwohl sie sich technisch noch steigern muss“, so Mark Borchert. Ebenfalls zum dritten Mal Norddeutsche Meisterin wurde Eileen Hollender als Erstplatzierte der U21-Gewichtsklasse bis 57 Kilogramm. Und das, obwohl sich die 18-Jährige gleich zu Beginn ihres Finalkampfes gegen Niedersachsens Titelträgerin Janne Ahrenhold eine Schulterverletzung zugezogen hatte. Doch Eileen biss sich durch und gewann ihre Auseinandersetzung schließlich mit zwei kleinen Wertungen („Yuko“).
Auch wenn es am Ende nicht zum Sprung auf das oberste Treppchen reichte, bot auch Marvin Agarius eine starke Leistung. Von einer Erkältung noch deutlich geschwächt, holte der 17 Jahre alte Schüler in der stark besetzten U21-Gewichtsklasse bis 73 Kilogramm eine Bronzemedaille. Einen weiteren dritten Platz erreichte Maximilian Trebesius (U18/ -55 kg), der sich nach drei gewonnenen Kämpfen im Halbfinale dem späteren Sieger durch Haltegriff geschlagen geben musste. „Insgesamt bin ich mit unserem Abschneiden hoch zufrieden“, so Trainer Mark Borchert. „Bei den Deutschen Meisterschaften, für die sich alle Medaillengewinner qualifiziert haben, hängen die Trauben allerdings sehr hoch. Ziel für Jeden sollte ein Platz unter den ersten Sieben sein. Ob es am Ende vielleicht sogar zu einer oder mehreren Medaillen reicht, hängt von Auslosung und Tagesform ab.“
Als Erste bei den nationalen Titelkämpfen stehen Blerina Seferi, Jonas Bogon und Maxmilian Trebesius auf der Matte, deren U18-Meisterschaften bereits am kommenden Wochenende in Herne stattfinden. Zwei Wochen später müssen Beke v. Ahnen, Eillen Hollender und Marvin Agarius in Frankfurt/Oder zeigen, dass sie mit Deutschlands besten U21-Kämpfern mithalten können.
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