OSV kann den Titel nicht verteidigen

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Beim Versuch vor Oststeinbeks Lamin Jawla an den Ball zu kommen, behindern sich Simon Lübbecke (l.) und Bunyamin Emre (M., SV Billstedt-Horn) gegenseitig Foto: Hoyer
 
Am Ende jubelte das Team von FC St. Pauli Futsal, das das Finale des E-Werk Cups gegen Vorjahrssieger Oststeinbeker SV mit 4:1 gewann

Oststeinbeker verlieren gegen St. Pauli Futsal beim E-Werk-Cup. 400 Gäste sehen sechseinhalb Stunden Hallenfußball

Von Christian Hanke
Oststeinbek. Die Titelverteidigung schlug fehl, doch die erste Mannschaft des Oststeinbeker SV (OSV) stand wie im letzten Jahr im Finale des E-Werk-Cups 2014, den der OSV am vergangenen Sonnabend zum zehnten Mal veranstaltete. Das Futsalteam des FC St. Pauli war im Finale einfach stärker, ging durch Tore von Witalij Wilhelm und Kristof Kurczynski schnell 2:0 in Führung. Die Oststeinbeker berannten fortan das FC St. Pauli-Tor mit großem Einsatz, erarbeiteten sich auch zwei ganz dicke Chancen, doch das Leder wollte einfach nicht ins St. Pauli-Netz. Die Kiez-Kicker verwalteten ihren Vorsprung dagegen souverän und erhöhten kurz vor Schluss erneut durch Witalij Wilhelm sogar noch auf 3:0. Ein Scheck über 500 Euro war der Lohn für den Turniersieg.

Allstars gegen Süderelbe

Der OSV durfte sich immerhin noch über 300 Euro freuen. Und auch ein dritter Scheck ging an die Gastgeber. Das OSV Allstar-Team erhielt als Dritter einen Scheck über 140 Euro. In einem Neunmeterschießen um Platz drei hatten die Allstars den FC Süderelbe bezwungen. Im Halbfinale war es zu einer internen OSV-Begegnung gekommen, die die erste Mannschaft souverän mit 4:1 über die Allstars für sich entschied. Michael Meyer hatte für die Erste des OSV vorgelegt, aber Adrian Voigt glich nur wenig später mit einem fulminanten Flachschuss aus 20 Metern für die Allstars aus. Aber innerhalb von nur zwei Minuten zerrann der Traum der Allstars vom Sensationssieg über das eigene Top-Team. Alpasan Arslan schoss die 3:1-Führung heraus. Vasco Zawada erhöhte sogar noch auf 4:1.
Souverän waren die Gastgeber ihren Weg ins Finale gegangen, waren mit 10 Punkten Erster ihrer Gruppe geworden und bezwangen den SV Nettelnburg-Allermöhe im Achtelfinale mit 4:2 sowie TuS Hamburg im Viertelfinale mit 3:1. Damit hatten sich die Bezirksligakicker achtbar geschlagen. „Insgesamt haben wir ein ordentliches Turnier gespielt“, resümierte denn auch TuS Hamburgs Trainer Lukas Baumann. TuS Hamburg hatte seine Gruppe mit sieben Punkten gewonnen und im Achtelfinale TuS Aumühle mit 6:2 vom Platz gefegt. Asmir Adrovic mit zwei Treffern sowie Leroy Delmar, David Swatek, Femin Trebaldos und Kenou Othniel waren die Torschützen. Auch der ASV Hamburg aus Horn erreichte nach einem zweiten Platz in den Gruppenspielen und einem glatten 4:0-Sieg über den SV Billstedt-Horn - Yasar Zargaran, Timoschah Yasini und Freysün Qayame mit zwei Treffern erzielten die Tore - das Viertelfinale, scheiterte dort aber mit 1:5 an den OSV Allstars. Der Einzug von Billstedt-Horn ins Achtelfinale nach einem zweiten Platz in den Gruppenspielen darf als Erfolg für die Kreisligakicker gewertet werden. Enttäuschung dagegen beim SC Europa, der nach drittem Platz in seiner Gruppe im Achtelfinale mit 2:5 an den OSV Allstars scheiterte und beim TSV Glinde, der schon in den Gruppenspielen ausschied. Achtbar schlugen sich die A-Jugendlichen von Vorwärts-Wacker Billstedt, die Gruppensieger wurden und im Achtelfinale nur denkbar knapp im Neunmeterschießen am späteren Halbfinalisten FC Süderelbe scheiterten. Billstedts Trainer Markus Puder nahm´s gelassen: „Wir sind erst an einem Landesligisten gescheitert. Damit bin ich zufrieden.“
Rund 400 Zuschauer, davon 240 zahlende, sahen die 58 Spiele á elf Minuten in zwei Hallen. Das war sechseinhalb Stunden Hallenfußball! Stefan Kofahl war zufrieden. „Wir hatten wieder viel Lokalkolorit und einige technisch sehr begabte Teams“, freute sich Kofahl. Und dass der OSV das Finale verloren hatte, war ihm „total egal“.
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