Die Geheimnisse der Billerhuder Insel

Wann? 07.03.2017

Wo? Carl-Petersen-Straße 76, Carl-Petersen-Straße 76, 20535 Hamburg DE
Anzeige
Ein Idyll mitten in der Stadt mit Gärten und Bootsanlegern ist die Billerhuder Insel Foto: wb
Hamburg: Carl-Petersen-Straße 76 |

Im Geschichtscafé im Stadtteilarchiv stehen die Kleingärtner im Fokus

Hamm Liebe Hammerinnen und Hammer, liebe Freunde des Stadtteils, möchten Sie in eine andere Welt abtauchen, dann besuchen Sie die Billerhuder Insel. Sie ist 38 Hektar groß und entstand durch den Bau des Bullenhuser Kanals. In den Jahren 1906 und 1907 wurde sie auf sturmflutfreie Höhe von 9,20 Meter aufgeschüttet. 1921 erfolgte die Parzellierung für Kleingärten. Gut sieben Jahre später plante die „PRO“, die ihre Produktionsstätten an verschiedenen Standorten in Hamm und angrenzenden Stadtteilen hatte, alle auf die Billerhuder Insel zu verlegen. Daneben sollten Wohnhäuser entstehen. Eine Untersuchung des Baugrundes machte die Planungen jedoch zunichte und die Kleingärtner konnten durchatmen. Nach dem Feuersturm im Juli 1943 entstanden erste Behelfsheime aus Stein für die Ausgebombten, und in den Gärten wurden Kartoffeln, Gemüse und Obst angebaut. Immer wieder gab es Bestrebungen, die Kleingärtner zu vertreiben, um Wohnungen in attraktiver Lage zu bauen. Im nächsten Geschichtscafé im Stadtteilarchiv Hamm, Carl-Petersen-Straße 76, Hofzugang, ist am Dienstag, 7. März, um 14.30 Uhr Robert Deifts, Erster Vorsitzender der Gartenkolonie Billerhude von 1921, zu Gast. Er berichtet über das Leben der Kleingärtner auf der Billerhuder Insel, aber auch über Sorgen, Ängste und Nöte und kann sicherlich manche lustige Begebenheit aus erster Hand schildern. Eintritt inklusive Bewirtung: 5 Euro. Eine schöne Woche wünscht die Stadtteilinitiative Hamm

Weitere Infos: Stadtteilarchiv Hamm
Anzeige
Anzeige
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.
Anzeige
Anzeige