Weit über Hamburgs Grenzen gefragt

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Unter der Leitung von Sandra Pannier zeigt das Jugendmusikkorps was es kann - und das ist eine ganze Menge. Fotos: Sobersko

Das Musikkorps der Bramfelder Feuerwehr hat einen guten Namen

Bramfeld. Dass die Männer und Frauen von der Freiwilligen Feuerwehr Bramfeld nicht nur Talent zum Löschen von Bränden haben, sondern auch zahlreiche Instrumenten beherrschen, dass beweist das sehr erfolgreiche Musikkorps der Freiwilligen Feuerwehr Bramfeld immer wieder. Da die musizierenden Mitglieder alle auch Mitglieder der Feuerwehr sind, werden auch hier die 125 Jahre gefeiert, obwohl das Musikkorps selbst erst 102 Jahre alt ist. Jeden Donnerstag trifft sich der Musikzug zum Spielen des umfangreichen Repertoires im Brakula. Ob Schützenfest, Oktoberfest, Laternenumzug, Tanzveranstaltung: Das Orchester ist für jeden Anlass gerüstet und hat einen schier unerschöpflichen Vorrat an Lieder parat. Vom Marsch über die volkstümlichen Klassiker bis hin zu James Last oder sogar aktuell Lena Meyer-Landrut, hat die Gruppe Songs zu bieten. In ganz Hamburg und Umfeld wird das Korps für verschiedenste Veranstaltungen regelmäßig gebucht. „Wir haben gut und gerne 30 Veranstaltungen im Jahr, auf denen wir spielen“, so Gerd Pannier, Leiter des Korps. Sogar bis nach Österreich hat es die Gruppe gebracht, soweit hat sich der gute Ruf bereits herum gesprochen. Das ist auch gut so, denn von den Einnahmen der Auftritte muss sich das Korps selbst finanzieren. Miete für den Saal, Noten, Instrumente – all das kostet Geld. Dass sich das Orchester selbst trägt, darauf ist es stolz. Allein ein Schlagzeuger oder eine Schlagzeugerin fehlen dem Musikkorps zurzeit zu ihrem Glück. Aus dem Nachwuchs konnte bislang kein Schlagzeuger rekrutiert werden. Aber das Jugendorchester der Freiwilligen Feuerwehr Bramfeld muss sich nicht verstecken. Vor drei Jahren entstand unter der liebevollen Leitung von Sandra Pannier in deren Keller das Orchester aus Schülern der Schule Fahrenkrön. Heute treten die Jungen und Mädchen vom Jugendmusikkorps alleine auf, zum Beispiel auf der Rickmer Rickmers und im Gemeindesaal des Michel. Sie machen der Feuerwehr alle Ehre. (ts)
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