60 Jahre Thomaskirche in Bramfeld

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Hohe Ehrungen durch Pröpstin Isa Lübbers (l.) und Gemeindepastor Jan Bollmann (r.) gingen an Susanne Kühne und Albert Ebeling Foto: tel
Hamburg: Haldesdorfer Str. 26 |

Evangelische Gemeinde feiert mit Pröpstin Lübbers das Jubiläum

Bramfeld Zu den berühmten Klängen von Bachs Toccata 565 feierte die Evangelische Gemeinde mit einer gut gefüllten Thomaskirche am vergangenen Freitag (17. Februar) den 60. „Geburtstag“ ihres Kirchsaals an der Haldesdorfer Straße in Bramfeld. Die markante Thomaskirche kam erst im Jahre 1966 dazu. Ironie der Geschichte: Nach 60 Jahren finden im heutigen Gemeindesaal wieder Gottesdienste statt, wenn im Winter aus Ersparnisgründen die große Thomaskirche unbeheizt bleibt. Pröpstin Isa Lübbers spannte in ihrer Festansprache den Bogen zum 500-jährigen Jubiläum der Reformation. Erst Luther habe erkannt, dass jeder Christ durch Glaube und Taufe unmittelbaren Zugang zu Gott habe, der Priester also nicht mehr alleiniger Mittler zwischen Gläubigen und Gott sei. Von dieser Erkenntnis wiederum führte Pröpstin Lübbers die Gemeinde direkt zur Verleihung des Ansgarkreuzes an diesem Abend an Susanne Kühne (78) und Albert („Bert“) Ebeling (79). Das Ansgarkreuz, benannt nach dem Missionar und Hamburger Bischof aus dem 10. Jahrhundert, wird laut Kirchenrecht für „großen persönlichen Einsatz in der kirchlichen Arbeit“ verliehen. Hier traf es zwei ebenso überraschte wie langjährig aktive Gemeindeglieder. Im Anschluss an die Feierstunde wurde zu Speis und Trank in das Gemeindehaus geladen. (tel)
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