dann mal weg... - im Theater an der Marschnerstraße

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Zum Stück: Der abwesende „Entenfreund“ verdrückt sich gleich nach seiner Hochzeitsfeier, unentschuldigt und unvorhersehbar. Statt „Schatz, ich gehe mal eben Zigaretten holen“, heißt seine Ansage: „Ich gehe Enten füttern“.
Die Welt der Zurückgebliebenen gerät in desaströse Verwirrung. Da gibt es die Ehefrau, den Vorgesetzten, seine Nachfolgerin, den Jugendfreund, den Nachbarn und die Frau in der Firma, mit der der Entenfreund ein Affäre hatte. Ihr Prinzip der perfekten Lebensführung gerät ins Wanken. Das Verschwinden des Entenfreundes ruft bei ihnen allen skurrile Verhaltensweisen hervor. Niemand versteht den Entenfreund, denn er verliert durch sein Aussteigen nicht nur die Ehefrau sondern auch seinen Arbeitsplatz als Firmenangestellter in mittlerer Verantwortung. Die Frage wird aufgeworfen: Wer ist nun glücklich: die Zurückgebliebenen oder der Aussteiger?
„Das Stück spielt im Jetzt und behandelt ein ernstes Thema, das im ,Entenfreund‘ überzogen dargestellt wird, uns teilweise auch zum Lachen anregt“, erklärt die Spielleiterin Sirka Marianne Ksionek.
Simulierte Nähe, Menschen, die aneinander vorbei reden, Menschen, die sich mit ihrem leben auseinander setzen müssen: Für die erfahrenen Amateur-Darsteller ist das Stück eine Herausforderung, auf die sie sich sehr freuen.
„Die Personen spielen verrückt. Es wird teilweise emotional sehr heftig werden“, verrät die Regisseurin: „Die Zuschauer werden vielleicht eigene Verhaltensmuster wieder erkennen.“ (sl)
u Premiere ist am Freitag,
13. April, um 19.30 Uhr. Am Samstag gibt es zwei Vorstellungen, um 15.30 Uhr und 19.30 Uhr.
Am Sonntag spielt „Der Entenfreund“ zum letzten Mal um 18 Uhr. Eintritt zwischen 6 und 11 Euro.
Kartentelefon: t 292665
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