So klappt die Bewerbung

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Christina Heise (l.), Anja Middelkamp und Kai Hoppe konnten den Schülern gute Tipps für ihre Bewerbungen geben Foto: Grell
Hamburg: Krausestraße 53 |

Experten gaben Schülern an der Stadtteilschule Krausestraße wertvolle Tipps

Von Karen Grell
Wandsbek
Es ist für Schulabgänger wieder die Zeit der Bewerbungen und da kommt es darauf an, möglichst alles richtig zu machen. Die Schüler der Stadtteilschule Krausestraße hatten jetzt die Möglichkeit an einem Coaching der Hamburger Sparkasse in Zusammenarbeit mit der Firma Quantum teilzunehmen „Oft kommt es auf kleine Details bei der Bewerbung an“, erklärt Anja Middelkamp, Personalberaterin bei Quantum, die dann zu einer positiven Entscheidung führen können. Ein vollständiger Lebenslauf, ein Anschreiben, das sich möglichst an eine gezielte Person richtet und ein ansprechendes Foto seien ein „Muss“ für jede gute Bewerbung. Schlicht in Weiß gehalten und ohne viele Schnörkel müsse eine Bewerbung heute nicht mehr sein. Man müsse da immer entscheiden, welches Format für den angestrebten Beruf passend ist. „Wer sich in einer Werbeagentur um einen Ausbildungsplatz bewerben möchte, kann mit einem eher kreativen Anschreiben wahrscheinlich mehr punkten, als eine flippige Bewerbung, die an ein Versicherungsunternehmen geht“. Wichtig sei die Vollständigkeit der Unterlagen, die heute alle am Computer erstellt werden können, meint Kai Hoppe von der Firma Quantum. „Wer sich beispielsweise bei uns als Bankkaufmann bewirbt“, erklärt Christina Heise von der Haspa, „der sollte zum Vorstellungsgespräch nicht gerade mit einem Piercing im Gesicht kommen.“ Ansonsten seien der klassische Anzug für die jungen Männer und das Kostüm für junge Frauen nicht mehr Pflicht. Wichtig sei es, gepflegt aufzutreten und lieber eine heile, dunkle Jeans und ein Hemd zu tragen, als sich in einem adretten Anzug unwohl und wie verkleidet zu fühlen. „Dann strahlt man weniger Selbstbewusstsein aus“.

Gute Vorbereitung


Christina Heise und das Team von Quantum gaben beim Bewerbungscoaching auch Tipps zu den anstehenden Testverfahren und den Gruppengesprächen, die dann oft im Assessment Center durchgeführt werden. Heute gäbe es viele neue Berufen und viel Konkurrenz unter den Bewerbern, da müsse man sich gut vorbereiten und auch zu aktuellen politischen und kulturellen Themen etwas zu sagen wissen. „Die Schüler sollten schon eine gute Allgemeinbildung mitbringen“, so Heise, „gute Noten allen reichen oft nicht mehr.“ Für eine Ausbildung bei der Hamburger Sparkasse brauchen die Anwärter mindestens einen guten Realschulabschluss, vorzugsweise aber das Abitur. In der Filiale an der Straßburger Straße, in der Christina Heise arbeitet, gibt es zurzeit drei Azubis. Für die Tätigkeit in der Sparkasse müsse man offen und kommunikativ sein. Häufiger Kritikpunkt an den Bewerbern: Die fehlende Selbstständigkeit. Die Schüler sollten sich immer ein eigenes Bild von den Dingen machen und „über den Tellerrand hinausdenken“, gab Heise den Schülern mit auf den Weg.
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