7:3 BEIM EHEMALIGEN DEUTSCHEN MEISTER - RICARDO POLASKE UND CÜNEYT CETIN DER SCHLÜSSEL ZUM SIEG

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Die grosse Zeit des FTSV Lorbeer liegt lange zurück: 1929 und 1931 war der Klub Bundesmeister - und damit eine Art Deutscher Meister - des Arbeiter-Turn- und Sportbundes. Trotzdem erwartete den DSC Hanseat beim Gastspiel beim Tabellen-Nachbarn keine leichte Aufgabe, zumal Bilal Madadi schon in der 10. Minute wegen eines unnötigen Disputs mit Schiedsrichter Ömer Özmen die Rote Karte sah. An der Wendenstrasse entwickelte sich ungeachtet dieses Nachteils ein spektakuläres Spiel mit so viel Torchancen hüben und drüben, dass leicht ein noch höheres, handball-artiges Ergebnis möglich gewesen wäre.

1:1 zur Pause

In der ersten Halbzeit liess sich das noch relativ ruhig an: Zwar hätte Koch den DSC in den ersten 25 Minuten mehrfach in Führung bringen können, aber er liess diese Chancen ähnlich leichtfertig aus wie die Gastgeber. Die vergaben sogar einen umstrittenen 11m-Strafstoss: Der Dulsberger Keeper Cetin war zwar in der richtigen Ecke, musste aber nicht eingreifen. In der 32. Minute dann der erste Streich des Ricardo Polaske: Mit einem Schuss von der Strafraum überwand er FTSV-Schlussmann Kevin Mack. Diese Führung konnte der DSC bis kurz vor der Pause behaupten: Dann fiel nach einem Konter der verdiente Ausgleich für Lorbeer.

Chancen- und Tor-Festival nach der Pause

Der DSC Hanseat kam mit Deniz Geygel für Byron Polaske aus der Kabine, er übernahm die Innenverteidiger-Position für Trainer und Kapitän Mustapha, der ins defensive Mittelfeld vorrückte. Die Zahl der Torchancen in den kommenden 45 Minuten aufzuschreiben, würde jeglichen Rahmen sprengen. Zunächst übernahm der FTSV das Kommando und ging schon nach wenigen Minuten nach einem Solo-Lauf über den linken Flügel von der Mittellinie bis in den Strafraum mit 2:1 in Führung. Nach einer kurzen Phase der Unsicherheit fanden die Hanseaten dann aber wieder besser ins Spiel: Ricardo Polaske wurde zur zentralen Figur des Spiels. Seine Treffer 2 und 3 bedeuteten 2:2-Ausgleich und 3:2-Führung für die Dulsberger, auf dem Weg zu Treffer 4 wurde er im Strafraum gelegt, den fälligen Strafstoss verwandelte Mahmoud Madadi - allerdings mit viel Glück - zum 4:2. Auf der Gegenseite konnte sich auch Gastgeber Lorbeer wieder zahlreiche Chancen erarbeiten: Aber sie scheiterten mit einem Freistoss am Lattenkreuz, aus 1 Meter Entfernung frei vor dem Tor am Pfosten und immer wieder am überragenden DSC-Keeper Cetin. Seine grösste Tat: In der 65. Minute parierte er einen Hand-Elfmeter und verhinderte so, dass das Spiel noch mal spannend wurde. Als Koch dann in der 73. Minute nach einem mustergültigen Konter das 5:2 für den DSC erzielte, war das Spiel gelaufen. Es folgten der 3:5-Anschlusstreffer für Lorbeer, sowie das 3:6 erneut durch Koch und das 3:7 durch Kilinc in der Schlussminute.

Der DSC Hanseat spielte mit ...

Cetin - Eröksüz, Mustapha, M. Madadi, Logoglu - Kilinc, Y. Madadi - B. Polaske (D. Geygel), R. Polaske (Ceylan), Koch - B. Madadi
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