Anfang verschlafen, aufgewacht, 2:2: DSC Hanseat - Oststeinbeker SV II

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  Hamburg: Sportplatz Vogesenstrasse |

Im Fussball kennt man Heimspiel-Tabellen, Auswärts-Tabellen, Vor- und Rückrunden-Tabellen. Für den DSC Hanseat muss man eine neue Tabellenform erfinden: Die Tabelle der letzten 60 Minuten. Diese Tabelle würden die Dulsberger vermutlich mit weitem Abstand anführen. Auch am vergangenen Samstag lagen die Hanseaten gegen den Oststeinbeker SV II mit 0:2 im Rückstand, ehe sie in einer weiteren Aufholjagd mit 2:2 zumindest 1 Punkt an der Vogesenstrasse behalten konnten. Mit ein wenig mehr Glück wäre sogar ein letztlich aber auch nicht verdienter Sieg möglich gewesen.

Völlig verschlafener Beginn

Wie schon am vergangenen Spieltag gegen Vorwärts/Wacker II verschlief der DSC Hanseat auch gegen Oststeinbek II die Start-Viertelstunde nahezu komplett. Schon nach 30 Sekunden hätten die Oststeinbeker bei einem Kopfball frei vor dem Tor in Führung gehen müssen, nach 12 Minuten trafen sie nur das Lattenkreuz, nach 13 Minuten vergaben sie halblinks freistehend eine weiter Grosschance mit einem Schuss hinter das Tor. Der DSC Hanseat schien zu diesem Zeitpunkt mit den Gedanken noch in der Kabine und lief dem Gegner lediglich hinterher, ohne wirklich in die Zweikämpfe zu kommen.

Rückstand in der Aufwach-Phase

Nach etwa 20 Minuten liessen die Dulsberger dann so langsam ihre Wachschlaf-Phase hinter sich und kamen zu eigenen Gelegenheiten, vornehmlich nach Standardsituationen. In die Aufwach-Phase hinein dann das Oststeinbeker 0:1: nachdem die DSC-Abwehr in der 27. Minute einen Konter noch ablaufen konnte, traf Prince Hüttner in der 29. Minute. Torchancen für den DSC blieben jetzt Mangelware, im Gegenteil: In der 44. Minute traf wieder Hüttner zum 0:2, als DSC-Abwehrchef Mahmoud Madadi an der Aussenlinie behandelt wurde.

Total wach in die 2. Halbzeit

Wie schon so oft, kam der DSC Hanseat wie verwandelt aus der Halbzeit-Pause. In der 46. Minute verzog Bilal Madadi knapp aus 16 Metern, in der 47. Minute verpasste Youcef Madadi nur knapp eine Koch-Flanke, in der 51. Minute verwandelte Bilal Madadi eine Musterflanke von Kizilkaya, der selber in der 52. und 54. Minute bei Distanzschüssen nur knapp das Tor verfehlte. In der 57. Minute das 2:2: Bei einem 20 Meter-Schuss von Youcef Madadi machte OSV-Keeper Urbanietz allerdings eine eher unglückliche Figur. Und weiter ging der DSC-Sturmlauf: Vor allem Kizilkaya, der in der 2. Halbzeit ein überragendes Spiel machte, verpasste mehrfach knapp das 3:2. Von den Oststeinbekern ist in der 2. Hälfte eigentlich nur 1 Chance erwähnenswert, als wieder Hüttner mit einem Kopfball knapp das DSC-Gehäuse verfehlte. Aufgrund der Überlegenheit in der 1. Halbzeit geht das 2:2-Unentschieden am Ende aber letztlich in Ordnung.

Nächster Gegner: Fatihspor

Am kommenden Sonntag (1. Dezember, 13 Uhr, Wendenstrasse 164) geht es für den DSC Hanseat zum nächsten Top-Duell gegen Fatihspor. Wollen die Dulsberger im Rennen um Platz 2 und die Aufstiegsrunde zur Bezirksliga noch ein Wort mitreden, ist ein Auswärtssieg und die Revanche für die 0:5-Hinspiel-Niederlage fast Pflicht. Damit das gelingen kann, sollte das Team allerdings die alte Fussball-Weisheit beherzigen, dass ein Spiel 90 Minuten dauert und nicht erst nach einer halben Stunde beginnt.

Der DSC Hanseat spielte mit ...

Cetin - Durmus (Ok), M. Madadi (Bacha), Sarayoglu, D. Geygel - Armut, Harders (Uslu) - Koch, Kizilkaya, Y. Madadi - B. Madadi

Mehr Fotos zum Spiel unter www.dschanseat.de/Fotogalerie

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