Kampfstarkes Hamburger Geschwister-Trio

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Die Geschwister (v.l.) Maurice, Arlette und Celine Foto: Hanke

Maurice, Arlette und Celine aus Hoheluft sind erfolgreich Karateka

Hamburg. Mehr als zehn Pokale stehen bei dem 15-jährigen Maurice im Zimmer. Seine kleine Schwester Arlette (11) landete bei ihren letzten vier Wettkämpfen immer auf Platz eins. Und auch Maurice‘ Zwillingsschwester Celine ist eine erfolgreiche Kämpferin. Die drei Geschwister aus Hoheluft sind begeisterte Karatesportler. Celine und Maurice betreiben die japanische Kampfsportart seit acht und Arlette auch schon seit sechs Jahren. Die vielen verschiedenen Bewegungen faszinieren Celine an Karate. „Alles ist in immer in Bewegung“, erläutert Maurice. Und niemand wird verletzt. Karate bedeutet leere Hand, ist eine waffenlose Selbstverteidigungskunst, bei der die Gesundheit des Partners respektiert wird. „Überraschend kontrolliert mit gutem Timing“ wird gekämpft, erläutert Samad Azadi, der Vorsitzende des Vereins Karate Academy, in dem Celine, Maurice und Arlette ihren Liebsingssport betreiben. Drei bis viermal in der Woche trainieren sie jeweils eineinhalb Stunden an der Hoheluftchaussee 108. Im Erdgeschoss eines großen Bürokomplexes hat Karate Academy seinen Sitz mit einem 130 Quadratmeter großen Trainings- und etwa 50 Quadratmeter großen Kraftraum. Alle zwei Monate geht´s für Celine, Arlette und Maurice zu Turnieren. Auch im benachbarten Ausland haben sie schon Kämpfe bestritten. Die einzelnen Platzierungen kann Maurice schon gar nicht mehr aufzählen. Celine und Maurice haben in ihrer Altersklasse bereits den zweitbesten Gurt erkämpft, den 2. Kyu (Braungurt). Arlette liegt mit einem grün-blauen Kindergurt zwischen dem 6. und 5. Kyu. Ihre Mutter hatte ihnen Karate als sportliche Betätigung vorgeschlagen. Eine gute Idee. Zumal in der Karate Academy, einem der beiden größten und dem sportlich erfolgreichsten Hamburger Karateclub.
Knapp 200 Mitglieder hat der Verein. In 15 Trainingsgruppen betreiben Menschen aller Altersgruppe, angefangen von sechs bis siebenjährigen Kindern, „das ganze Spektrum von Karate“, wie Samad Azadi erläutert. Freizeit- wie Leistungssportler finden hier viel Anregung und Unterstützung. Insbesondere Kinder und Erwachsene ab 30 Jahren sind stark vertreten. „Bei den Jugendlichen herrscht eine hohe Fluktuation“, erzählt Samad Azadi, der Teenager und Twens ermuntert, in den Verein einzutreten. „Karate ist attraktiv. Die Sportart führt zu einer Beschäftigung mit sich selbst“, erzählt Azadi, selbst erfolgreicher Kämpfer, Träger des 5. Dan.
Wer sich für Karate interessiert, kann sich auf karateacademy.de informieren oder anrufen: Tel.: 80 600 500). (ch)
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