Positive Bilanz der Hamburger Kammerspiele

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Publikumsrenner „Ziemlich beste Freunde“ (mit Patrick Abozen und Hardy Krüger Jr.) wird 2015 wieder aufgenommen Fotos: Christian Schoppe/wb

82 Prozent Auslastung bei 275 Vorstellungen. Neue Spielzeit beginnt am 7. September

Hamburg. „Zorn“ wird am 7. September die neue Spielzeit der Kammerspiele eröffnen. Dabei kann Intendant Axel Schneider auf eine äußerst erfreuliche zehnte Saison zurückblicken. Die Jubiläums-Spielzeit war mit 92.000 Besuchern in 275 Vorstellungen bestens besucht und zu 82 Prozent ausgelastet. Regelmäßig ausverkauft waren die Publikumslieblinge „Ziemlich beste Freunde“ (wird 2015 wieder aufgenommen) und „Die Damen warten.“ Mehr als 82 Prozent Auslastung schafften auch Gilla Cremers „Die Dinge meiner Eltern“ und „Die Judenbank“. „Das ist sehr erstaunlich für Ein-Personen-Stücke“, freut sich Schneider. Zu Beginn der neuen Spielzeit stehen zwei deutschsprachige Erstaufführungen auf dem Programm. Mit „Zorn“ der australischen Dramatikerin Joanna Murray-Smith kommt ein Familiendrama von „geradezu alttestamentarischer Wucht“ mit Rufus Beck und Jonathan Beck als Vater und Sohn auf die Bühne. Am 26. Oktober folgt „Unsere Frauen“ von Éric Assous, in dem drei wohlsituierte Männer mittleren Alters in einem moralischen Dilemma stecken. „Ein gefundenes Fressen für Vollblutkomödianten“, verspricht Schneider, der die in Verhandlungen steckende Besetzung noch nicht verraten kann. Mit „Chuzpe“ der amerikanischen Erfolgs-Autorin Lily Brett starten die Kammerspiele am 25. Januar ins neue Jahr, vorher kann sich das Publikum noch auf die „Forever Soul!“ Abende der „musikalischen Schwestern im Geiste“ Carolin Fortenbacher und Marion Martienzen freuen, die am 12. September Premiere feiern. Sowie auf Wiederaufnahmen beliebter Stücke wie „Der Ghetto-Swinger“.
„Mit den 930.000 Euro Subventionen machen wir gutes Theater auf finanziell niedrigem Niveau“, resümiert Schneider und verweist auf ähnlich strukturierte Häuser wie das Renaissance-Theater in Berlin, das mit mehr als zwei Millionen Euro doppelt so hoch subventioniert würde. (flü)
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