45 Schrotträder entsorgt

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Hans-Jürgen Schwarz, der Leiter des Bezirklichen Ordnungsdienstes (BOD) hat am U-Bahnhof Lattenkamp ein schrottreifes Fahrrad ausgemacht. Foto: Hanke/hfr

Bezirklicher Ordnungsdienst räumt auf

Winterhude. Sie ärgern Passanten und Anwohner und nehmen Radlern den Platz weg: Fahrräder, auf die ihre Eigentümer keinen Wert mehr legen, die deshalb einfach abgestellt wurden und vor sich hin rosten. Da sich die Beschwerden häuften, führten der Bezirkliche Ordnungs Dienst (BOD) und die Straßenreinigung kürzlich eine Aktion im ganzen Bezirk durch, um Schrottfahrräder zu entsorgen. Am U-Bahnhof Lattenkamp werden die Beamten und ihre Helfer schnell fündig. 78 standen schon auf der Liste von Hans-Jürgen Schwarz, dem Leiter des BOD. Sie waren ihm und seinen Kollegen in den vergangenen Wochen aufgefallen oder von Anwohnrn gemeldet worden. „Der Zustand der Räder ist entscheidend, nicht die Verweildauer an einem Standort“, erläutert Schwarz. Auffällige Räder, die stark verrostet sind oder an denen entscheidende Teile wie Sattel oder Räder fehlen, werden notiert und mit einem roten Zettel versehen, auf dem darauf hingewiesen wird, dass das Rad, wenn es nicht in den nächsten zwei Wochen abgeholt wird, als Abfall deklariert und entsprechend entsorgt wird. Einige so markierte Räder stehen vor dem U-Bahnhof Lattenkamp. Ein Angestellter der Straßenreinigung fräst das Schloss auf, ein zweiter nimmt das Rad und verfrachtet es auf einen bereitstehenden Lieferwagen. 45 Fahrräder wurden auf diese Weise im gesamten Bezirk Hamburg-Nord entsorgt. „Die meisten davon in den dichtbebauten Stadtteilen wie Eppendorf und Winterhude“, erzählt Hans-Jürgen Schwarz. Im Mai 2013 wird erneut eine solche Aktion durchgeführt. Bis dahin haben die BOD-Beamten ein waches Auge auf die Räder am Straßenrand. (ch)
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