Bau- oder auch Staustelle?

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Noch bis in den November kann es sich rund um die Bebelallee stauen, laut Anwohner insbesondere in der „Rush Hour“ Foto: Sichting

CDU: Anwohner von Umbau-Folgen genervt. Das Wochenblatt war vor Ort

Winterhude Der Aufschrei der Anwohner war groß, als es hieß, dass die Bebelallee umgebaut werden sollte. Wie sehr würden Staus und Parkplatznöte für Probleme sorgen? Schließlich wird die Bebelallee durch zusätzliche Radwege auf je einen Fahrstreifen pro Richtung reduziert (das Wochenblatt berichtete). Noch bis Ende November sind die Arbeiten in vollem Gange.
In der vorigen Woche sei er von einigen Bebelallee-Anwohner angesprochen worden, erklärt CDU-Bezirkspolitiker Christoph Ploß auf Wochenblatt-Anfrage. „Insbesondere zu den Hauptverkehrszeiten gibt es rund um die Bebelallee Verkehrschaos und Stau. Dies belastet, wie befürchtet, die betroffenen Anwohner und viele Hamburger Autofahrer. Der rot-grüne Senat muss sein Baustellenmanagement dringend ändern und bürgerfreundlicher gestalten“, fordert Ploß. Er hatte sich schon früher auf die Seite der Kritiker der Umbauarbeiten gestellt.

Schilder warnen


Aktuell wird die neue Asphaltdecke aufgetragen. Die Bebelallee ist im Einbahnstraßenmodus von der Meenkwiese nur in Richtung Hudtwalckerstraße sowie bis zum Braamkamp befahrbar. Ausweichstrecken über die Alsterkrugchaussee/Tarpenbekstraße und die Hindenburgstraße sind ausgewiesen. Eine weitere Beschilderung warnt vor der Staugefahr bis November rund um die Bebelallee. Das Wochenblatt war am Freitag vor Ort und machte sich ein Bild von der Situation. Das Ergebnis: Autofahrer kommen, zumindest in der Mittagszeit, gut voran. Die fünf Buslinien, die im oberen Teil der Bebelallee bedient werden, können die Einbahnstraßen und den Lattenkamp ohne Probleme nutzen. Auf Wochenblatt-Anfrage bestätigte die Polizei: „Wir haben keine Erkenntnisse über größere Verkehrsstaus in diesem Gebiet“. Zu leichten Verzögerungen kam es lediglich an der Kreuzung zum Braamkamp, da diese am Freitag ebenfalls asphaltiert wurde. Die Ampeln waren außer Betrieb, die Polizei regelte den Verkehr und verhinderte so größere Staus. Fahrradfahrer und Fußgänger nutzen im Baustellenbereich die durch Absperrbaken vorgegebenen Wege. Diese sind etwas unübersichtlich, bringen einen aber immer ans Ziel. Ein Verlassen der abgesperrten Wege nach links und rechts ist kaum möglich. Stellenweise kommt es zu Querungen von Radfahrern und Kinderwagen, die aber durch ein wenig Rücksichtnahme unkompliziert gelöst werden können. Zu brenzligen Situationen kann es im Kreuzungsbereich der Hudtwalckerstraße kommen, wenn Linksabbieger in die Bebelallee einfahren. Laut Beschilderung ist die Zufahrt in die Einbahnstraße bis zur „Garagenzufahrt Bebelallee 1“ erlaubt. Diese Regelung ist für Verkehrsteilnehmer, die auf der Hudtwalckerstraße Richtung Eppendorfer Marktplatz fahren, etwas unübersichtlich, wenn die Linksabbieger zu sehr in den Gegenverkehr ragen. (ms)
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Timo Baumann aus Winterhude | 24.09.2015 | 13:44  
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