Das Flaggschiff Sporthalle Hamburg wird 50 Jahre

Anzeige
Harald Rösler (v.l.), Michael Kellenbez und Achim Kaliski inspizieren die neuen Fahrrad-Garderoben Foto: Haas

Rund 7.000 Gäste fasst die zweitgrößte Veranstaltungshalle der Stadt

Hamburg-Winterhude Sie bietet Platz für bis zu 7.000 Gäste und ist damit Hamburgs zweitgrößte Veranstaltungshalle. Seit ihrer Eröffnung 1968 an der Krochmannstraße erfreut sich die Sporthalle Hamburg starker Nachfrage. Zur Vorbereitung des 50. Jubiläums in zwei Jahren traf sich Bezirksamtsleiter Harald Rösler mit dem bezirklichen Hallen-manager Achim Kaliski zum Ortstermin. Die Halle habe schon so viele berühmte Gesichter gesehen – Elton John, Paul McCartney, Prince, Nena, Rudi Carell oder André Rieu: „Alle waren sie schon da“, sagt Harald Rösler, der die vielseitige Nutzbarkeit und Wandelbarkeit hervorhebt – für das Show-Geschäft ebenso wie für Parteitage, für Gottesdienste oder Box-Weltmeisterschaften oder auch die internationale Weltpostkonferenz. „Die Sporthalle Hamburg ist unser Flaggschiff im Bezirk Nord. Ihre Einnahmen decken die Ausgaben, wir arbeiten ja nicht profitorientiert. Manche Veranstaltungen könnten sonst nicht stattfinden“ sagt Rösler. Früher schon in Diensten des Bezirksamtes hat er persönlich die Ärmel aufgekrempelt und mit angepackt, etwa wenn beim Auslegen von Teppichware Not am Mann war. Der massenhafte Publikumsverkehr lasse sich gut steuern seit der Verlegung der Hauptzufahrt über den Braamkamp 1, sagt Hallenmanager Achim Kaliski. Inmitten eines Wohngebietes gelegen, herrsche ein gutes Verhältnis zu den Nachbarn. Das liege an der guten öffentlichen Verkehrsanbindung, ebenso am Sinneswandel der Gäste. „Viele kommen mit dem Rad.“ Um sie zu unterstützen, sind jetzt eigens „Fahrrad-Garderoben“ in der Nähe des Eingangs montiert worden, die bei Großveranstaltungen bewacht werden. Der Hamburger Unternehmer Michael Kellenbenz hat diese Lösung für das platzsparende Abstellen von Zweirädern bei Großevents entwickelt. Nächstes Novum, um das Müllproblem nachhaltig zu bewältigen: Der neue Caterer arbeitet ab Januar 2017 mit einer Abfallverwertungsmaschine, die das Geschirr kompostierbar machen soll. (wh)
Anzeige
Anzeige
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.
Anzeige
Anzeige