Der Hamburger Stadtpark im Wandel

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Kaum verändert hat sich der Blick mit der Diana-Bronze-Figur auf die Trinkhalle Fotos/Repro: ho

Fotoband mit 400 historischen Bildern zeigt 100 Jahre Stadtparkgeschichte

Von Holger Hollmann
Hamburg. Eine Pferderennbahn, die größte Gastronomie Norddeutschlands, spektakuläre Auto- und Motorradrennen – der Stadtpark hat in seiner 100-jährigen Geschichte schon einiges erlebt. Manches ist erhalten geblieben, vieles vergangen oder zumindest verändert worden.
Viele ursprüngliche Gebäude, die fast alle von Fritz Schumacher entworfen worden waren, sind den Bomben im Zweiten Weltkrieg zum Opfer gefallen. Beispielhaft ist die Stadthalle mit riesigen, aufwändig verzierten Sälen und mehreren Tausend Sitzplätzen alleine auf der Sonnenterrasse. Sie wurde nach schweren Bombentreffern in den 50er-Jahren abgerissen und durch den Modellbootteich und die große Sandfläche außen herum ersetzt. An anderen Orten des Stadtparks scheint die Zeit dagegen stehen geblieben zu sein und nur die Hecken stehen heute etwas höher, etwa bei der Trinkhalle an der Ecke Otto-Wels-Straße und Grasweg.
Zeugnisse dieses Wandels und Erhalts zeigt der zum Jubiläum erschienene Foto- und Architekturband „Betreten erwünscht – Hundert Jahre Hamburger Stadtpark“ mit seinen 400 historischen Fotos und Abbildungen (250 Seiten, Dölling und Galitz Verlag, Hamburg, 39,90 Euro). Herausgeber Heino Grunert arbeitet als Gartendenkmalpfleger in der Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt.
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