Ein Honk bricht mit dem Duden

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Wochenblatt-Redakteur Thomas Oldach „entfreundet“ mit dem aktuellen Duden Foto: Wikipedia

Bei der 27. Auflage sträuben sich bei Wochenblatt-Redakteur Oldach die Nackenhaare

Von Thomas Oldach
Hamburg
Ich bin ein treuer Anhänger der deutschen Sprache – so wie sie in den 1960er- und 1970er-Jahren an Schulen vermittelt wurde. Damit bin ich aber gemäß neuem Duden (alle neuen Wörter in Tüttelchen – ja die gibt es immer noch!) „oldschool“. Vielleicht brauche ich mal eine „Bierdusche“, um wieder „chillig“ zu werden. Ich bin offensichtlich ein „Honk“, dem seine Sicht auf die Realität der deutschen Sprache „futschikato“ gegangen ist. Deshalb will ich nicht lange „rumeiern“ und auch nicht „prokrastinieren“, ohne dabei jedoch etwas zu „verpeilen“. Beim „durchzappen“ und „gegenchecken“ habe ich mich mit der neuesten 27. Auflage „entfreundet“. Denn mit der bislang dicksten Ausgabe aller Zeiten (5000 neue Wörter) hat sich die Truppe der Verantwortlichen auf „Rammschniveau“ begeben. Jede Sprache darf und muss auch anpassungsfähig sein, doch wenn sie von Sprachpanschern (nicht im Duden) regelrecht misshandelt wird, sträuben sich mir die Nackenhaare. Um mich zu beruhigen, gehe ich in einen „Späti“ oder spiele ein bisschen „Tikitaka“. Das kostet mich doch nur ein (müdes) „Arschrunzeln“.
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