„Ein toller Austragungsort“

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Jungnationalspielerin Karlotta Lammers will selbst bei der Olympiade mitmachen Foto: Privat/wb

Die Hockeytalente Karlotta Lammers und Anton Brinckman träumen von Olympia in Hamburg

Von Julia Nikoleit
Harvestehude Karlotta Lammers und Anton Brinckman haben viel gemeinsam. Die beiden jungen Hockeyspieler sind nicht nur Vereinskameraden beim Harvestehuder THC - das talentierte Duo verbindet mehr: Sie hüten beide das Tor, sind beide Jugendnationalspieler … und träumen beide von den Olympischen Spielen 2024 in Hamburg. „Die Teilnahme wäre auf jeden Fall ein Traum von mir“, verrät Lammers, die aber sofort hinzufügt: „Im Moment ist das noch weit entfernt.“ Brinckman ist da selbstbewusster: „Für mich ist Olympia 2024 auf jeden Fall ein Ziel“, unterstreicht der ehrgeizige 14-Jährige. „Ich weiß, dass ich bis dahin noch sehr viel trainieren muss. Es gibt in Deutschland sehr viele gute Torhüter, gegen die ich mich dafür durchsetzen muss.“

Am Millerntor in 2024


Angesichts des Traumes, vielleicht 2024 selbst am Millerntor - dem geplanten Austragungsort des olympischen Hockeyturnieres - aufzulaufen, verwundert es nicht, dass das junge Torhüter-Duo Feuer und Flamme für eine Kandidatur ist: „Die Olympiabewerbung ist super. Hamburg ist ein guter Austragungsort, weil die Stadt schön ist und es viele sportbegeisterte Menschen gibt“, schwärmt Lammers. Brinckman fügt hinzu: „Ich finde es gut, dass Hamburg die Initiative ergreift und so ein großes Sportevent veranstalten will. Es gibt ja auch genug Platz, um all die verschiedenen Sportarten austragen zu können.“
Die Herzen der beiden Talente schlagen jedoch nur für einen Sport: Hockey. „Es ist ein spannender und herausfordernder Sport, bei dem ich ein tolles Team um mich herum habe“, beschreibt Lammers ihre Faszination. Beim HTHC sind die beiden Nachwuchstorhüter damit gut aufgehoben - der Verein gehört zu den führenden Hockeyvereinen in Deutschland und wurde 2014 mit dem „Grünen Band für vorbildliche Talentförderung“ ausgezeichnet. Von der Prämierung profitierte das Torhüterduo: Der HTHC investierte einen Teil des Preisgeldes in neue Torwartausrüstungen.

„Mir bedeutet die Nominierung sehr, sehr viel, da ich mir das - als ich noch sehr viel jünger war - als Ziel gesetzt hatte.“ Karlotta Lammers

Die Investitionen zahlen sich aus: Lammers nahm mit ihrer Mannschaft bereits an den Deutschen Meisterschaften teil und auch ihr erstes Länderspiel hat die Torhüterin der deutschen U16 bereits absolviert. „Das zeigt mir, wie viel ich erreichen kann, wenn ich hart daran arbeite“, freut sich Lammers. Auch Brinckman durfte sich bereits über eine Berufung in die Jugendnationalmannschaft freuen. „Mir bedeutet die Nominierung sehr, sehr viel, da ich mir das - als ich noch sehr viel jünger war - als Ziel gesetzt hatte“, erinnert sich der 14-Jährige. „Dieses Ziel wirklich zu erreichen, war und ist für mich wie ein Traum.“ Doch die beiden HTHC-Talente wollen noch höher hinaus: „Ich möchte mich weiterhin verbessern, um später in der Bundesliga spielen zu können“, sagt Lammers.

Internationale Karriere


„Ich will in den nächsten Jahren eine erfolgreiche Hockeykarriere starten und so viele Turniere spielen, wie es geht - im Verein, aber auch international“, blickt Brinckman voraus. Und wer weiß - vielleicht wird ihn diese Karriere bis nach Olympia führen, sodass Brinckmann und Lammers in zehn Jahren noch eine Gemeinsamkeit mehr haben könnten: Die Teilnahme an den Olympischen Spielen 2024 in Hamburg.
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