Eine Landpartie in der Großstadt

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Die Kirche St. Johannis liegt direkt am Curslacker Deich nördlich der Dove Elbe Foto: Christian Brüggmann
Hamburg: Curslacker Deich 284 |

Geheimtipp der Woche: Tour durch die Vier- und Marschlande. Teil 7 der Sommerserie 

Von Claus Hönig
Hamburg
Taxifahrerinnen und Taxifahrer kennen die Hansestadt besser als alle anderen. Einige von ihnen sind sogar zertifizierte Taxi-Stadtführer, die Touren anbieten. Grund genug also, in unserer Sommerserie (Teil 7) nachzufragen, welche Geheimtipps sie für die Leserinnen und Leser des Hamburger Wochenblattes haben.

Tourstart am Rieck-Haus

Wer sich drei Stunden Zeit nehmen und Hamburg besser kennenlernen will, der sollte eine Tour durch die Vier- und Marschlande planen. Zu sehen gibt es viel: Bauernhäuser, riesige Gemüse- und Blumenfelder, Mühlen und alte Kirchen. Eine beliebte Tour beginnt in Hamburg-Curslack mit dem Rieck-Haus, einem alten Hufnerhaus, das heute Freilichtmuseum ist. Danach geht es weiter auf dem Curslacker Deich zur evangelisch-lutherischen Kirche St. Johannis, deren Turmspitze im Jahre 1719 gebaut wurde.

Älteste Dorfkirche

In Altengamme wartet dann die Kirche St. Nicolai, die älteste Dorfkirche im Gebiet der Vier- und Marschlande. Am südlichsten Punkt Hamburgs, dem Zollenspieker Fährhaus, ist das wohl kleinste Restaurant der Welt und die älteste Elbfährstelle zu bestaunen. Weiter geht es zur Riepenburger Mühle am Kirchwerder Mühlendamm – die Stachelbeertorte im Mühlencafé sollte man sich nicht entgehen lassen. In Kirchwerder lohnt sich ein Blick in die eindrucksvolle Kirche St. Severini, die von Zisterziensermönchen als Klosterkirche um 1200 gebaut wurde. Und in der Reitbrooker Mühle wurde 1852 Alfred Lichtwark, der spätere Direktor der Hamburger Kunsthalle, geboren.

Weitere Infos: Rieck-Haus und St. Nicolai Altengamme und Zollenspieker Fährhaus und Riepenburger Mühle und St. Severini Kirchwerder und Reitbrooker Mühle


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