Flüchtlingsheim an der Osterfeldstraße

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Diese Fläche an der Osterfeldstraße soll mit 480 Wohnungen für Flüchtlinge bebaut werden Foto: Hanke

Parkplatz soll mit Wohnungen bebaut werden

Eppendorf Das Bezirksamt Hamburg-Nord will eine Gewerbefläche an der Osterfeldstraße für den Bau von 480 Wohnungen für Flüchtlinge zur Verfügung stellen, die derzeit als Parkplatz für Fluggäste genutzt wird. Seit Januar ist es in Hamburg möglich, auch Gewerbeflächen mit Wohnungen zu bebauen. Um Weihnachten 2016 sollen die ersten Flüchtlinge einziehen. „Wir haben in Eppendorf keine acht Hektar großen Flächen, die der Senat jetzt von den Bezirken für die Flüchtlingsunterbringung fordert, aber wir können auch hier kleinere Teilflächen zur Verfügung stellen“, berichetete Bezirksamtsleiter Harald Rösler dem Wochenblatt. In dieser Woche wird sich Rösler mit dem Grundeigentümer der besagten Fläche treffen, mit dem bereits Einigkeit über die neue Nutzung besteht. Geplant ist ein Mietvertrag über 15 Jahre mit dem städtischen Unternehmen fördern & wohnen. Falls der Bedarf für Flüchtlinge nicht mehr gegeben ist, sollen die Wohnungen dem freien Markt zugefügt werden. An der Osterfeldstraße hat Rösler nicht nur die besagte Fläche, sondern gleich ein ganzes Gebiet gewerblich genutzter Flächen entdeckt, die langfristig für die Unterbringung von Flüchtlingen genutzt werden könnten. Auf der Nordseite der Osterfeldstraße liegen bis zur Genze nach Lokstedt nur Gewerbeflächen, von denen eine weitere unbebaut ist. Ein rückwärtiges Bürogebäude steht außerdem leer. „Wir werden diese Flächen auf ihre Bebaubarkeit für Flüchtlinge hin prüfen“, kündigte Harald Rösler an. Das unbebaute Areal an der Osterfeldstraße ist rund 30.000 Quadratmeter groß.
Sobald eine Einigung mit dem Grundeigentümer erzielt ist, wird der Bau der knapp 500 neuen Wohnungen beantragt und sicherlich genehmigt. Die nötige rechtliche Grundlage für die auf Gewerbeflächen errichteten Wohnungen wird dann nachgeliefert. (ch)
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