Gedenken an die Kräuterfrau

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Sie trauern um ihre liebe Kollegin Ina Sommer-Rathjens: die Standnachbarn Anita Büche und Arthur Fischer Foto: Hanke

Besucher und Kollegen gedenken Ina Sommer-Rathiens

Harvestehude Jeder kannte sie auf dem Isemarkt. Liebevoll wurde sie die „Kräuterhexe“ genannt. Jetzt ist Ina Sommer-Rathjens tot. Dort wo sie über zehn Jahre Kräuter verkaufte, gegenüber der Einmündung Innocentiastraße, ist ein Tisch aufgebaut mit einem Foto von ihr, einem Kondolenzbuch, einer Laterne und einem großen Strauß Blumen. Passanten bleiben stehen, schauen, einige sind betroffen, können es nicht fassen, dass die „Kräuterhexe“ nicht mehr lebt. Sie hatte eine Grippe, wie viele in diesen Tagen, und hat wieder viel zu viel gearbeitet. Ina Sommer-Rathjens war eine intensive Arbeiterin, eine „Powerfrau“, nennt sie Kollegin und Freundin Anita Büche, die schräg gegenüber ihren Stand mit Schwarzwälder Spezialitäten hat. „Sie hat noch mit Grippe auf dem Markt gestanden“, erzählt Anita Büche.
Ina Sommer-Rathjens war aber nicht nur für sich aktiv, vor allem hat sie sich um anderen gekümmert, um die drei Söhne und um die anderen Marktleute. Sie war Ombudsfrau des Isemarkts, hatte einen Treffpunkt für die Kolleginnen und Kollegen organisiert, der am letzten Sonntag zum ersten Mal in Eppendorf stattfand - ohne sie. „Stillstand kannte sie nicht“, erzählt ihr Sohn Bastian. „Sie hat sich nicht aufgedrängt, aber für andere alles gegeben“, weiß ihr Standnachbar Arthur Fischer zu erzählen: „Sie hat sich gekümmert.“ Ina Sommer-Rathjens wurde 59 Jahre alt. (ch)
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