Großbaustelle am Schlump

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So wird der erste Neubau der Uni-Erweiterung an der Ecke Bundesstraße /Beim Schlump aussehen Repro/Foto: ch

Im Sommer startet die Uni-Erweiterung

Rotherbaum Nun geht es wirklich los an Bundesstraße und Beim Schlump: Die Erweiterung der Universität in Rotherbaum, 2010 nach langen, teilweise hitzigen Diskussionen gegen die Vorstellung eines Neubaus am Kleinen Grasbrook beschlossen, beginnt in diesem Sommer. Ab August werden die Baugruben für die ersten Gebäude an der Ecke Bundesstraße / Beim Schlump und entlang der Straße Beim Schlump ausgehoben. Seit über einem Jahr wird dieser Baubeginn mit Erdarbeiten vorbereitet, der die Anwohner zum Teil ziemlich genervt hat. Das wurde auf einer Informationsveranstaltung im Geomatikum zu den Bauarbeiten sehr deutlich. Nacht- und Wochenendarbeit, von der das federführende Gebäudemanagement Hamburg (GMH) nichts wusste, hatte die Ruhephasen vieler Anwohner empfindlich gestört. Die GMH-Vertreter gelobten Besserung. Das Misstrauen einiger Anwohner konnte aber nicht ausgeräumt werden.
Noch ein Aufreger: Sieben Bäume an der Straße Beim Schlump müssen gefällt werden, um die Baustelle einzurichten. Der südliche Gehweg der Straße zwischen Schlump und Bundesstraße kann während der Bauphase größtenteils nicht mehr genutzt werden. Die dortigen Parkplätze fallen ersatzlos weg. „Wir brauchen die Straße ganz dringend für die Baustelle“, warb Ulrich Hölscher vom GMH um Verständnis. Die Straße wird in diesem Abschnitt durch die zwei Neubauten einen ganz neuen Charakter erhalten. Künftig sind beide Straßenseiten bebaut. Die Baumreihe wird nachgepflanzt. Zwischen Dezember 2015 und Februar 2016 müssen die Anwohner mit besonders starkem Lkw-Verkehr rechnen. Bis zu 50 Laster werden die Baustelle täglich anfahren.
Auf einer Fläche von 14.000 Quadratmetern entstehen Gebäude für die Klimaforschung und die Geowissenschaften mit einer Nutzfläche von 22.000 Quadratmetern. 2016 wird mit dem Bau von neuen Gebäuden für die Informatik an der Bundesstraße schräg gegenüber des Geomatikums begonnen. Danach wird das Geomatikum selbst saniert. In den Jahren 2011 bis 2014 wurden für die Vorbereitungen der Uni-Erweiterung bereits 475 Millionen Euro ausgegeben. Von 2015 bis 2019 folgen weitere 438 Millionen Euro. (ch)
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