Hamburg: Endlich wird saniert

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Das Grindelhochhaus Oberstraße 14 wird jetzt komplett saniert Foto: Hanke

133 Wohnungen, Büros und Läden im Grindelhochhaus

Hamburg. Das einzige Grindelhochhaus, Oberstraße 14, in Privatbesitz soll komplett saniert werden. 131 Zweizimmerwohnungen und je eine Drei- und Vierzimmerwohnung sowie Büros auf etwa 8320 und Läden auf 1280 Quadratmetern sollen entstehen. Ein entsprechender Bauantrag wurde jetzt beim Bezirksamt Eimsbüttel gestellt. Die Fondsgesellschaft Jargonnant aus Luxemburg hatte das Gebäude im Sommer erworben, das seit Jahren leer steht, und eingerüstet ist. Die vorigen Eigentümer ließen das Gebäude verkommen, verkauften es dann wieder. Viele Jahre spielte Eigentümer Ernst Meie ein falsches Spiel mit Mietern und Bezirksamt, renovierte nicht, machte die Mieter für den schlechten Zustand des Gebäudes verantwortlich. Das Bezirksamt verhängte Zwangsgelder, doch Meie sanierte nicht.
Er verkaufte schließlich an die Trigon Grundbesitz GmbH, hinter der vermutlich Verwandte von Meie standen. Trigon wollte das Grindelhochhaus aufwendig sanieren, sogar ein Penthouse ins oberste Stockwerk bauen. Doch wieder geschah nichts.
Da die Absicht der Sanierung aufrecht erhalten und gelegentlich ein wenig an dem Haus gewerkelt wurde, konnte das Bezirksamt Eimsbüttel nicht einschreiten. Der jüngste Verkauf an Jargonnant macht nun Hoffnung, weil die Fondsgesellschaft zügig einen Bauantrag gestellt hat. Die SAGA/GWG, ursprünglich auch Eigentümer dieses Hochhauses, hatte sich um den Rückkauf des Gebäudes bemüht, musste aber bei 30 Millionen Euro aussteigen. (ch)
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