Hamburg macht Ooomh...

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Mitglieder des Vereins „Yoga für Alle“ bei einer Übung an der Elbe Foto: Yoga für Alle e.V.

Lange Nacht des Yoga am 20. Juni. Erlös für gemeinnützige Vereine

Eppendorf/Winterhude „Als ich vor 28 Jahren im katholischen Passau zum ersten Mal Yoga machte, kam das noch direkt hinter Hexerei“, erinnert sich Cornelia Brammen vom Verein „Yoga für Alle“ lachend. Das habe sich grundlegend geändert, zahlreiche Formen der indischen Lehre würden heute von Frauen und Männern jeden Alters praktiziert. Am 20. Juni können Interessierte die Vielfalt des Yoga in 45 Studios in ganz Hamburg kennenlernen. Häufig vertreten ist Kundalini Yoga, eine dynamische Yoga-Variante, die in den 1970er Jahren von Eppendorf aus in ganz Deutschland verbreitet wurde. Im Goldbekhaus steht neben Yoga für Eltern und Kinder und Yogadance auch Yoga auf dem Stand Up Paddling Board auf dem Programm. Im Anand Yogazentrum in der Gertigstraße und im Yogazentrum in der Breitenfelder Straße gibt es neben Yoga auch Einblicke in verschiedene Meditationen und in der Herderstraße können Interessierte sich beim Power Yoga verausgaben.

Fundraising-Projekt


Cornelia Brammen und Silke Theune vom Verein Yoga für Alle organisieren die inspirierende Nacht zum zweiten Mal und haben vor allem ein Anliegen: „Die Lange Nacht des Yoga ist ein Fundraising-Projekt. Wir organisieren den Event größtenteils ehrenamtlich, um Gelder an gemeinnützige Organisationen und Vereine weiter zu reichen. Ziel ist es, dass auch Menschen von Yoga profitieren können, die keinen Zugang zu normalen Yogastunden haben, etwa weil sie im Gefängnis sitzen oder wenig Geld haben oder körperlich eingeschränkt sind.“ Im barrierefreien Eimsbütteler Haus des Sports können am 20. Juni zum Beispiel Rollstuhlfahrer Yoga für sich erkunden.
Cornelia Brammen hatte das Yoga in den vergangenen Jahren immer wieder aus den Augen verloren. Bis sie vor vier Jahren schwer erkrankte und mit Kundalini Yoga begann: „Da ist das Licht angegangen. Ich wollte aus der Fülle leben“, erinnert sie sich. Die 52-Jährige, im Hauptberuf als Redakteurin voll ausgelastet, gründete zusammen mit Silke Theune den Verein Yoga für Alle und stellte mit viel Energie und Leidenschaft die Yoganacht auf die Beine. „Ohne das riesige Engagement der Studios und den Gemeinschaftsgeist ginge das nicht“, betont sie. „Wir sind dankbar, dass die Idee so viele Freunde gefunden hat.“ Am 20. Juni könnten viele neue Freunde dazu kommen. (flü)

Das komplette Programm der Yoga-Nacht ist unter www.yoganacht.de einsehbar


iLange Nacht des Yoga, Sa., 20. Juni, 18 – 24 Uhr, Eintritt 15 Euro, www.yoganacht.de Infos zum Verein unter www.yoga-fuer-alle-ev.com
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