Hamburg: Weniger Immobilien verkauft

Anzeige
Harvestehude gehört zu den Toplagen in Hamburg Foto: Hanke

Nur in Winterhude wurden in 2013 mehr Eigentumswohnungen als im Vorjahr verkauft

Hamburg. Ist das Ende der Fahnenstange auf dem Immobilienmarkt in den Stadtteilen erreicht? Vieles spricht dafür. In Eppendorf, Harvestehude, Rotherbaum, Hoheluft-Ost und Alsterdorf gingen die Verkäufe von Eigentumswohnungen und bis auf Eppendorf auch der Stadthäuser 2013 teilweise deutlich zurück. Nur Winterhude erlebte einen Anstieg bei den Eigentumswohnungen. In Harvestehude wurden 2013 unverändert die meisten Stadthäuser verkauft, nur eins weniger als 2012. Alle im höchsten Preissegment über 1,5 Millionen Euro.

Preisniveau gesunken

Gegenüber 2012 sank das Preisniveau zum Teil deutlich, was die Eigentümer aber oft noch nicht wahrhaben wollen. Das geht aus dem neusten Immobilienreport der Firma Dahler & Company hervor. Die Anzahl der Verkäufe verringerte sich teilweise sogar gravierend innerhalb des Jahres 2013.
Im Vergleich der beiden Halbjahre wurden zum Beispiel in Eppendorf im zweiten Halbjahr 2013 um 52 Prozent weniger Eigentumswohnungen verkauft als im ersten Halbjahr, im Preissegment 500.000 bis 750.000 Euro sogar um 60 Prozent weniger.
In derselben Preisklasse fielen die Verkäufe in Rotherbaum im Vergleich von 2013 zu 2012 um 50 Prozent. Wohnungseigentümer neigten 2013 dazu, ihre Immobilien zu halten und zu vermieten statt kurzfristige Gewinne zu erzielen. In Eppendorf werden Immobilien übrigens am häufigsten von diesen Stadtteilen als Geldanlagen genutzt. (ch)
Anzeige
Anzeige
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.
Anzeige
Anzeige