Hier können Hamburger Slackliner Bäume schonen

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Der neue Slackline-Parcours nahe der Festwiese Foto: Busse

Neuer Parcours im Stadtpark: Balance-Band wird an Metallpfosten befestigt

Hamburg. Pünktlich zum Start in die Freiluftsaison wurde im Stadtpark der neue Slackline-Parcours für gewagte Balanceakte eröffnet. Hier haben Fans der Trendsportart die Möglichkeit, ihre Slackline-Gurte zwischen speziellen Pfosten zu spannen – auf einer Strecke von bis zu 45 Metern.
Hintergrund der über 20 000 Euro teuren Installationen: „Die bisher meist übliche Anbringung der Slacklines an Baumstämmen führt zu starken Schädigungen der Bäume – bis hin zum Absterben“, berichtet Marieke Schulz-Gerlach, Revierleiterin im Stadtpark. Die Chefgärtnerin beobachtet zunehmend Schädigungen an ihren Schützlingen, die durch die Gurte entstehen. Einiges werde sofort sichtbar, wie beispielsweise äußere Quetschungen an der Rinde. Auch die Baumwurzeln könnten den starken Zugkräften, denen der Baum durch die belastete Slackline ausgesetzt sei, oft nicht standhalten. „Dadurch können noch Jahre später Teile der Baumkrone absterben“, erläutert Schulz-Gerlach. Mathias Buller vom Fachbereich Stadtgrün im Bezirksamt Hamburg-Nord, der bei der Anlage des Parcours Regie geführt hat, fügt hinzu: „Auch so genannte Baumschutzmatten polstern den starken Druck nur unzureichend ab.“ Auf der frisch begrünten, rund 8.000 Quadratmeter großen Fläche in direkter Nachbarschaft zur Festwiese und Planschbecken, gibt es vielfältige Strecken auf unterschiedlichen Höhen für Fortgeschrittene und für Einsteiger. (cb)
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