Hilfe für kranke Kinder in Hamburg

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Freuten sich über die neue Tagesklinik: Chefarzt Dr. Christian Fricke und Gesundheitssenatorin Cornelia Prüfer-Storcks Foto: Hanke

Tagesklinik bei psychischen Problemen

Hamburg. Der Fachbereich Kinder- und Jugendpsychiatrie und -Psychotherapie am Evangelischen Krankenhaus Alsterdorf hat jetzt eine Tagesklinik. Zur Eröffnung sprach auch Gesundheitssenatorin Cornelia Prüfer-Storcks. Räumlichkeiten der Verwaltung im Werner Otto Institut auf dem Gelände der Evangelischen Stiftung Alsterdorf wurden für 850.000 Euro zur Tagesklinik umgebaut, die die Gesundheitsbehörde zur Verfügung stellte. Sie umfassen unter anderen ein Spielzimmer, einen Werk- und Therapieraum und zwei Rückzugsräume. Die Tagesklinik kann bis zu acht Kinder im Alter von drei bis zehn Jahren aufnehmen. Die Kinder- und Jugendpsychiatrie in Alsterdorf setzt in ungewöhnlich frühem Alter an und arbeitet eng mit den Eltern zusammen, die mitunter ebenfalls therapiert werden. Weil Kinder, die bereits in den ersten Jahren Auffälligkeiten in ihrer seelischen und sozialen Entwicklung zeigen, oft auch als Jugendliche und Erwachsene psychische Probleme haben. Dieses Konzept ist einmalig. „Die Eltern sind unsere wichtigsten Kooperationspartner“, erläuterte Chefarzt Dr. Christian Fricke bei der Eröffnung. Sechs Wochen lang werden Kinder und Jugendliche mit Mutter oder Vater in die Tagesklinik aufgenommen. Zum Behandlungsteam zählen Ärzte, Psychologen, Kinderkrankenschwestern, Sozialpädagogen, Ergotherapeuten, Motopäden sowie Kunst- und Tanztherapeuten.
„An der richtigen Stelle die richtigen Angebote“, freute sich Cornelia Prüfer-Storcks. „Die Versorgung von psychisch auffälligen Kindern und Jugendlichen konnte in Hamburg deutlich verbessert werden“, berichtete die Senatorin. Im bundesdeutschen Vergleich steht Hamburg gut da. Die Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie in Alsterdorf ist mit 300 Patienten die größte ihrer Art in Norddeutschland. (ch)
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